AWO Seniorenzentren sind qualitätsgeprüft

Die ISO- und die AWO-Norm ergeben zusammen die Qualitäts-Anforderungen, die AWO Alteneinrichtungen für die Zertifikate erfüllen müssen. Die erfolgten Prüfungen sind dabei keine Eintagsfliegen. Sie markieren vielmehr einen Meilenstein in einem langen Prozess zu immer besserer Pflegequalität in den Alten- und Pflegeheimen. Beim AWO Bezirksverband Rheinland begann dieser Weg der nachprüfbaren Qualitätsverbesserung vor etwa fünf Jahren.

Die AWO Altenpflegeheime sind alle zertifiziert. Die Zertifizierung ist jedoch kein Ruhekissen. Die Einrichtungen müssen stetig belegen, dass die Qualitätsentwicklung bei ihnen nicht stehen bleibt.

„Gut gemacht!“ Mit diesen Worten kommentierte stolz AWO Bezirksgeschäftsführer Winfried Bauer die erfolgreiche Zertifizierung von Altenpflegeheimen seines Verbandes. In Rheinland-Pfalz ist die AWO der erste Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege, der sich in allen seinen Altenpflegeheimen zweifachen Qualitätsanforderungen stellt. „Dies geschieht nicht zum Selbstzweck“, betont Winfried Bauer. Es ist das erklärte Ziel des Verbandes, in der Pflege und in der Verwaltung alles das zu tun, was Bewohnern, Angehörigen und Mitarbeitern gut tut.

Die Begriffe „kundenorientiert“ und „einbeziehen“ zählen daher zu den am häufigsten genannten Begriffen im AWO-eigenen Anforderungskatalog. Sie erstrecken sich auf alle Leistungen in der stationären Altenpflege. Führung und Mitarbeiter des Verbandes unternehmen große Anstrengungen, um die Qualität der eigenen Leistungen beständig zu verbessern, und zwar innerhalb der rechtlichen und finanziellen Vorgaben, die für Altenpflegeheime gelten.

Die Angehörigen werden intensiv mit eingebunden; so gibt es bei den regelmäßigen Angehörigenabenden und -treffen Gelegenheit zum Gedankenaustausch und zur Kritik; dabei geäußerte Anregungen werden aufgenommen und fließen in den Arbeitsalltag ein. Mitarbeiter und Angehörige werden regelmäßig befragt.