Projektbeschreibung

  • Demenz-Pflegemodell im Seniorenzentrum AWO Rheinland
  • Demenz-Pflegemodell der AWO im Rheinland
  • Demenz-Pflegemodell der AWO im Rheinland
  • Demenz-Pflegemodell der AWO im Rheinland

Wir arbeiten nach dem Demenz-Pflegemodell von Professor Erwin Böhm und sind spezialisierter Dienstleister für Menschen mit Demenzerkrankungen.

Verständniss und menschliche Zuwendung – unser Demenz-Pflegemodell umsorgt die Seele.

Sie suchen ein Seniorenheim, das auf Demenz spezialisiert ist?

Dann sind Sie bei der AWO an der richtigen Adresse! Wir bieten in jedem Seniorenheim Abteilungen für an Demenz erkrankte Menschen an. In eigenen Wohnbereichen werden die Bewohner*innen von geschulten Mitarbeiter*innen nach dem Demenz-Pflegemodell nach Professor Erwin Böhm betreut.

Nach Prof. Erwin Böhm ist Demenz eine Erkrankung, die sich als seelisches Geschehen äußert. Dieses Geschehen kann fortschreiten, und Betreuende erleben in der Folge bei den Betroffenen unterschiedliche Verhaltensauffälligkeiten, die einen gezielten Umgang mit diesen Menschen erforderlich machen.

Das psychobiografische Pflegemodell nach Prof. Erwin Böhm zielt neben der körperlichen Pflege daher vor allem auf die Seelenpflege älterer Menschen. Ein Hauptziel ist die Wiederbelebung der Altersseele. Das Demenz-Pflegemodell lässt erkrankte Menschen so lange und in so vielen Alltagssituationen wie möglich selbstständig denken und handeln.

Boehm-Broschuere

Broschüre zum Pflegemodell
Hier können Sie unsere Broschüre zum Pflegemodell für Menschen mit Demenz herunterladen.
Klicken Sie einfach auf das Bild.

Demenz-Pflegemodell – die Altersseele aufleben lassen!

Für den bestmöglichen Pflegeerfolg setzen sich unsere Mitarbeiter*innen mit der Demenz-Patient*in intensiv auseinander. Wir möchten verstehen und wissen, was die uns anvertrauten Personen möchten und was sie zu bestimmten Verhaltensweisen bewegt. Zum Beispiel ist es für uns wichtig, die Lebensgeschichte sowie prägende Ereignisse im Leben der Erkrankten zu kennen. Dafür nehmen wir uns Zeit und gehen behutsam und mit viel Fingerspitzengefühl vor.

Die Mitarbeiter*innen in unseren Seniorenzentren für Demenz-Erkrankte sind nach den Vorgaben der ENPP Bildungs- und Forschungs-GmbH geschult – einer Gesellschaft, die die Qualitätsnormen des Böhm-Modells entwickelt und überwacht.

Wie setzen wir das Demenz-Pflegemodell um?

Bewohner*innen, die an altersbedingten demenziellen Veränderungen leiden, können sich bei uns in ihrer eigenen Welt frei entfalten. Sie gestalten ihren Tagesablauf nach eigenen Wünschen. Darin unterstützen und fördern wir sie individuell mit tagesstrukturierenden Maßnahmen.
Unsere Häuser sind mit Möbeln und Einrichtungsgegenständen aus vergangener Zeit ausgestattet, so dass Erinnerungen geweckt und Gefühle und Gedanken reaktiviert werden.

Sie haben noch Fragen zum Demenz-Pflegemodell? Wir helfen Ihnen gerne weiter! Nehmen Sie einfach mit uns Kontakt auf:
Unter der kostenlosen Rufnummer 0800 / 2 550 550

AWO Fachtage – unsere Expertise rund um das Demenz-Pflegemodell nach Böhm teilen wir mit anderen.

Für die AWO Rheinland ist das Thema Demenz und die kontinuierliche Weiterentwicklung und Fortbildung zu diesem Thema sehr wichtig.

AWO-FachtageDie große Bedeutung dieses Themas in Deutschland belegen auch die aktuellen Studien der Alzheimer Gesellschaft. 2012 lebten in Deutschland mehr als 1,4 Millionen Demenzkranke. 300.000 Ersterkrankten treten jährlich auf. Im Jahr 2050 wird sich die Zahl auf drei Millionen erhöhen. Zweidrittel der Demenzkranken sind pflegebedürftig. Die hohe und stetig wachsende Anzahl von an Demenz erkrankten Menschen verdeutlicht, dass es nicht allein um eine medizinische und pflegerische Lösung geht. Es stellt sich daher auch die Frage, was gesellschaftlich geschehen muss, um mit Menschen im hoch betagten Lebensalter, in dieser Gesellschaft human, verantwortungsvoll und fürsorglich umzugehen. Die jährlich stattfindenden AWO Fachtage geben die Möglichkeit zu einem fachlichen Austausch zum Thema Demenz.

Es werden verschiedene Fragen rund um das Thema Demenz behandelt, wie beispielsweise der Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen, den Ausbau der notwendigen Angebote und auch die gesellschaftlichen und politischen Voraussetzungen für den zukünftigen Umgang. Es werden Anregungen gegeben, im beruflichen Alltag noch mehr Halt geben zu können und vielleicht sogar in dem einen oder anderen Fall die Haltung zum Thema Demenz noch einmal zu überdenken.