Ratgeber Pflege

/Ratgeber Pflege

Der Senioren Ratgeber der AWO Rheinland

Im Bereich der Altenpflege gibt es viele Bereiche, die Senioren und ihren Angehörigen oft unbekannt sind.

Um Licht ins Dunkel zu bringen und dabei auch die Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung durch die Pflegekasse zu beleuchten, möchten wir Ihnen diesen Senioren-Ratgeber ans Herz legen. Immer wieder sind in Beratungsgesprächen mit Angehörigen und den Betroffenen selbst Themen aufgefallen, die trotz ihrer Wichtigkeit noch relativ unbekannt sind. Aus diesem Grund wurde dieser Senioren Ratgeber ins Leben gerufen, um eine nützliche und übersichtliche Wissensdatenbank für Jedermann zu schaffen.

Möglichkeiten zur finanziellen Unterstützung

Informationen sind zwar wichtig, aber letztlich leider nur die halbe Miete, denn Pflege kostet neben Kraft oft auch Geld. Ein anderer Teil im Senioren Ratgeber widmet sich deshalb den finanziellen Aspekten, also generell den Leistungen der Pflegeversicherung, die Sie wahrnehmen können. Im Speziellen fallen darunter Texte zur bereits erwähnten Kurzzeit- und Verhinderungspflege oder auch zu den Pflegeheimkosten für Angehörige.

Im folgenden Bereich finden Sie häufig gestellt Fragen:

Zeit und Geld sparen

Ein Zeitwertkonto ist ein Sparkonto, in dem mittel und langfristig Gehaltsbestandteile gesammelt werden, die später als bezahlte Freizeit genutzt werden können.

Das Flexi II Gesetz, Gesetz zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Absicherung flexibler Arbeitszeitregelungen, ermöglicht es Arbeitnehmern, Entgelt zu sparen, um es für längere Auszeiten von der Arbeit einzusetzen.

Sterbebegleitung: Der richtige Umgang mit dem Tod

Auch wenn der Tod eines geliebten Angehörigen etwas Schmerzvolles ist, über das wir nicht gerne nachdenken: Es ist dennoch wichtig, dieses Thema besprochen zu haben, bevor dafür keine Zeit mehr bleibt. Wir möchten Ihnen deshalb dabei helfen, die Phase der Sterbebegleitung zu verstehen und so gut es geht zu gestalten.

Das Sterben begreifen

Das Sterben ist vermutlich der Aspekt des Lebens, mit dem wir heutzutage am wenigsten in Berührung kommen (wollen). Diese Distanz führt unweigerlich zu Ängsten und falschen Vorstellungen. Oft wird erwartet, im eigenen Bett eines Tages einfach zu entschlafen. In der Realität ist der Tod aber kein plötzliches Ereignis, nicht selten wissen Betroffene schon einige Tage oder Wochen zuvor, dass sie sterben. Das Sterben ist dabei nicht nur der unmittelbare Moment, der Leben und Tod scheidet. Vielmehr ist es auch ein Prozess, der über eine längere Zeit hin andauern kann, so aber auch die Chance gibt, sich von geliebten Menschen während der Sterbebegleitung zu verabschieden.

Was bedeutet Sterbebegleitung

In der Sterbebegleitung geht es darum, einen geliebten Menschen auf seinem letzten Weg zu begleiten, um bedingungsloses Für-Ihn-Da-Sein. Eigene Wünsche und Erwartungen sollten zurücktreten, um dem Betroffenen Raum für sich selbst zu lassen. Dieses Begleiten auf seelischer Ebene, das menschliche Miteinander und schließlich auch der Abschied bilden die Sterbebegleitung. Natürlich darf auch ein Glas Wasser gereicht und das Kissen aufgeschüttelt werden, aber immer nur auf Wunsch des Betroffenen und ohne ihn dabei emotional zu erdrücken. Auch medizinische Maßnahmen, beispielsweise die schmerzlindernde Palliativpflege durch Ärzte, können Teil dieses Prozesses sein. Pflegefachpersonal kann ebenfalls Teil der Sterbebegleitung sein und – entsprechend geschult – Angehörige und Betroffene durch diese Phase leiten.

Sterbebegleitung zuhause, im Krankenhaus oder Seniorenheim

Auch wenn wir uns ein friedliches Entschlafen in unserem eigenen Zuhause wünschen, oft macht dies eine vorangegangene Behandlung in einem Krankenhaus oder Seniorenheim unmöglich. Gerade in solchen Fällen ist es für Angehörige umso wichtiger, durch die Sterbebegleitung ein Gefühl der Vertrautheit, des Daheim-Seins, zu vermitteln. Dieses Bedürfnis, zuhause zu sein, wird auch in den Seniorenhäusern der Arbeiterwohlfahrt Rheinland sehr ernst genommen – nicht nur im Spätsommer, sondern auch in diesen letzten Herbsttagen des Lebens. Unsere erfahrenen Pflegefachkräfte stehen Angehörigen als Sterbebegleiter zur Seite und helfen so, Gefühle zu verarbeiten und Abschied nehmen zu können. Sie sind in vielen Seniorenhäusern auch speziell in Palliativpflege geschult, um ein würdiges, schmerzfreies Sterben zu ermöglichen. Erfahren Sie mehr zu diesem und anderen Betreuungsangeboten unserer Altenheime.

Die Pflegeversicherung und Leistungen, die sie erbringt

Wenn jemand sich nicht mehr allein versorgen und pflegen kann, ist es möglich, von der Pflegeversicherung Leistungen zu beziehen. Unabhängig von Einkommen und Vermögen des Betroffenen gewährt die Versicherung, die sich nach der Schwere der Pflegebedürftigkeit richtet, unterschiedlich viel Pflegegeld bzw. Sachleistungen.
Die Pflegeversicherung hat Leistungen für folgende Pflegemodelle im Angebot:

1. Häusliche Pflege

Bei häuslicher Pflege haben Hilfsbedürftige die Wahl, Sachleistungen (Versorgung durch Fachkräfte eines ambulanten Pflegedienstes) oder Pflegegeld (Betreuung durch eine selbst beschaffte Person) in Anspruch zu nehmen.

2. Teilstationäre Pflege

Kann die häusliche Pflege nicht ausreichend sichergestellt werden, können Betroffene teilstationäre Pflege geltend machen. Diese sogenannte Tagespflege findet in einem Altenheim statt. Im Gegensatz zur vollstationären Pflege wird die zu pflegende Person nur tagsüber in der Einrichtung betreut, während sie abends wieder nach Hause zurückkehrt.

3. Vollstationäre Pflege

Wenn der Pflegeaufwand des Betroffenen ein dauerhaftes Verbleiben im häuslichen Umfeld nicht mehr zulässt, ist die Unterbringung in einem Altenheim die beste Wahl. Hier erhält der Pflegebedürftige rund um die Uhr professionelle Betreuung, die er braucht.

4. Kurzzeitpflege

Für eine zeitliche Überbrückung können Hilfsbedürftige die Kurzzeitpflege in Anspruch nehmen. Diese kann beispielsweise beantragt werden, wenn pflegende Angehörige aufgrund von Krankheit und Urlaub zwischenzeitlich verhindert sind die häusliche Pflege fortzuführen. In diesen Fällen kann die zu pflegende Person stationär in einer Pflegeeinrichtung betreut werden. Dabei gilt es zu beachten, dass Kurzzeitpflege zeitlich auf 28 Tage pro Kalenderjahr begrenzt ist.

Pflegeversicherung und Leistungen: Die AWO Rheinland hilft Ihnen weiter!

Wie Sie sehen, übernimmt die Krankenversicherung für Leistungen der unterschiedlichen Pflegearten einen bestimmten Betrag. Falls Sie sich für eine kompetente Einrichtung für Kurzzeitpflege oder eine vollstationäre Betreuung interessieren, sind Sie beim AWO Bezirksverband Rheinland in guten Händen. Die modernen und hellen AWO Seniorenzentren überzeugen mit hoher Pflegekompetenz und offener Herzlichkeit.

Wenn Sie sich noch weiter über unsere Leistungen informieren möchten, dann betrachten Sie doch einfach die Liste und Beschreibungen unserer Altenheime, um sich ein genaueres Bild von unseren Einrichtungen zu machen. Oder Sie statten uns persönlich einen Besuch ab, wir freuen uns schon auf Sie!

Link zum Merkblatt bei awo-pflegeberatung.de…

Pflegeurlaub – Jeder braucht einmal Pause

Wer einen nahestehenden Menschen pflegt, investiert oft viel Zeit für diese engagierte Betreuung. Steigt der Betreuungsaufwand plötzlich, so kann dies beispielsweise bei einer Berufstätigkeit der pflegenden Person problematisch werden. Eine Beantragung von Pflegeurlaub hilft, Zeit für die Pflege zu schaffen oder eine professionelle Vertretung zu organisieren.

Was ist der Pflegeurlaub?

Der Pflegeurlaub erlaubt es Ihnen, sich bis zu einer Woche von der Arbeit freistellen zu lassen, um einen Angehörigen zu pflegen. Während dieser Freistellung beziehen Sie weiterhin Ihr Gehalt. Sofern Sie Ihren Arbeitgeber sofort nach dem Eintritt des Pflegefalls über den geplanten Pflegeurlaub in Kenntnis setzen, kann dieser Ihren Antrag auf Pflegeurlaub nicht ablehnen, da Ihnen dieser gesetzlich zusteht. Die so gewonnene Zeit können Sie nutzen, um hilfebedürftige Angehörige zu betreuen oder eine professionelle Betreuung (ambulant durch einen Pflegedienst, oder teil/vollstationär durch ein Seniorenheim) zu organisieren. Um letzteres zu finanzieren, bieten sich Ihnen unter anderem folgende Möglichkeiten:

Verhinderungspflege

Die Verhinderungspflege kann in Anspruch genommen werden, wenn die pflegende Person krank, im Urlaub oder anderweitig verhindert ist (in diesem Falle etwa durch die Berufstätigkeit nach Ablauf des Pflegeurlaubs). Die pflegebedürftige Person kann dabei weiter in ihrer gewohnten Umgebung bleiben, und professionelle Einrichtungen, wie ein ambulanter Pflegedienst, übernehmen für bis zu 42 Tagen pro Jahr die Betreuung anstelle des/der Angehörigen. Alternativ kann die Verhinderungspflege auch in Seniorenheimen erbracht werden, die eine Kurzzeit- oder Tagespflege anbieten. In jedem Fall erstattet die Krankenkasse die Kosten der Ersatzpflege bis zu einem Betrag von 1.612 Euro. Um diese Leistung in Anspruch nehmen zu können, muss der Pflegebedürftige zuvor schon mindestens sechs Monate in seiner häuslichen Umgebung gepflegt worden sein. Auch Personen mit eingeschränkter Alltagskompetenz (z.B. an Demenz erkrankte Personen) ohne Pflegestufe haben bereits das Recht auf Verhinderungspflege.

Kurzzeitpflege

Mit Hilfe der Kurzzeitpflege können Betroffene vorübergehend vollstationär in einem Pflegeheim betreut werden. Das ist gerade nach einer Verschlechterung des Gesundheitszustands sinnvoll, wenn Angehörige trotz Pflegeurlaub mit der Betreuung überfordert sind.
Dabei zahlt die Pflegekasse für die Grundpflege, die medizinische Behandlung und die soziale Betreuung ebenfalls maximal 1.612 Euro für 28 Tage pro Jahr. Allerdings ist hierfür mindestens die Pflegestufe 1 notwendig, oder eine erheblich eingeschränkte Alltagskompetenz.
Seit einiger Zeit erhalten Sie übrigens bei beiden Pflegearten weiterhin zumindest die Hälfte Ihres üblichen Pflegegeldes, diese Leistungen sollten also durchaus wahrgenommen werden.

Sie haben Fragen zum Pflegeurlaub?

Neben der medizinischen und sozialen Versorgung brauchen Pflegebedürftige, die von einer Fachkraft betreut werden, vor allem Herzlichkeit und ein offenes Ohr für ihre Sorgen und Gedanken. Deshalb sind die ambulanten Pflegedienste und Seniorenzentren des AWO Bezirksverband  Rheinland darauf bedacht, den kurzzeitigen Aufenthalt und die Pflege so angenehm wie möglich zu gestalten. Angehörige wissen so stets, dass sich pflegebedürftige Verwandte auch im Pflegeurlaub in guten Händen befindet.

Pflegestandards – die Normen für qualifizierte Pflege

Für die professionelle Pflege sind Pflegestandards ein wichtiges Element der Qualitätssicherung. Sie helfen bei der einheitlichen Ausrichtung pflegerischer Leistungen und fördern damit die Sicherstellung eines hohen Betreuungsniveaus. So schaffen Pflegestandards eine gute Basis für die Versorgung von Pflegebedürftigen und die Betreuung durch die kompetenten Fachkräfte.

Pflegestandards – Was ist das überhaupt?

Pflegestandards sind Richtlinien, nach denen das Fachpersonal die Betreuung von Hilfsbedürftigen ausrichtet. Deren Inhalte sind an überprüfbaren Ergebnissen ausgerichtet und sind das Resultat des neustens pflegewissenschaftlichen- und medizinischen Wissensstandes. In ihnen wird festgelegt, welche pflegerischen Maßnahmen in einer konkreten Situation grundsätzlich durchzuführen sind. Dabei ermöglichen und fordern Pflegestandards aber auch einen Handlungsspielraum für eine individuelle, bewohnerorientierte Pflege. Schließlich können Bedürfnisse und Wünsche von Person zu Person stark abweichen. Parallel zur Qualitätssicherung durch die Pflegestandards überprüft auch der medizinische Dienst der Krankenversicherung regelmäßig die Qualität der Pflege.

Die Vorteile von Pflegestandards

Viele Pflegebedürftige haben Angst, dass eine Betreuung durch Pflegestandards deutlich an Qualität verliert, weil die Betreuung zu sehr vereinheitlicht werden würde. Allerdings ist dies nicht der Fall, denn mit Hilfe der Pflegestandards kann individuell auf die Bedürfnisse und Krankheitsbilder jedes zu pflegenden Bewohners eingegangen werden. Dabei dienen Pflegestandards als Sicherheit, dass alle Faktoren bei der Behandlung bedacht werden, und sorgen dadurch auch für einen besseren Überblick und mehr Transparenz. Insgesamt also bieten Pflegestandards den Betroffenen, ihren Angehörigen und auch dem Fachpersonal zahlreiche Vorteile.

AWO Rheinland – Qualitätssicherung durch gute Pflege

Die hohen Standards der AWO Rheinland sorgen dafür, dass alle Pflegeleistungen fachkundig, gewissenhaft und zuverlässig erbracht werden. Ziel ist es, altersgerechtes Wohnen und höchste Pflegestandards eng miteinander zu verbinden. Egal ob stationär (in einem AWO Altenheim oder zuhause (dank eines ambulanten Dienstes) – bei der AWO Rheinland werden Pflegebedürftige von geschultem Fachpersonal liebevoll und kompetent betreut.

Die AWO Rheinland: Nahe am Menschen

Wenn Sie sich noch weiter über Leistungen der AWO Rheinland informieren möchten, dann betrachten Sie doch einfach die Liste und Beschreibungen unserer Altenheime, um sich ein genaueres Bild von unseren Einrichtungen zu machen. Oder Sie statten uns persönlich einen Besuch ab und überzeugen sich selbst von unseren Pflegestandards, wir freuen uns schon auf Sie!

Pflegeheimwechsel – So gelingt der Umzug

Die Gründe für einen Pflegeheimwechsel können vielfältig sein. So möchte ein Bewohner beispielsweise näher bei seinen Angehörigen wohnen, um auch kurzfristigere Besuche zu ermöglichen. Damit ein Pflegeheimwechsel in jedem Fall reibungslos gelingt, müssen einige Aspekte beachtet werden.

Pflegeheimwechsel: Organisatorisches

Abhängig von Ihrer Situation gilt es, folgende, organisatorische Themen vor dem Pflegeheimwechsel zu klären:

Vormundschaft:

Sind Sie der Vormund eines Pflegeheimbewohners, so müssen Sie den Umzug beim zuständigen Amtsgericht melden. Außerdem sollten Sie sich im Zweifelsfall beim Amtsgericht erkundigen, ob weitere Schritte, wie eine Genehmigung, notwendig sind.

Sozialamt:

Bezieht der Betroffene Leistungen vom Sozialamt, so sollte rechtzeitig mit dem Sozialamt besprochen werden, ob ein Umzug möglich ist (besonders bei steigenden monatlichen Kosten).

Krankenkasse:

Falls der Heimbewohner Leistungen der Pflegeversicherung bezieht, so muss vor dem Umzug die Krankenkasse informiert werden. Klären Sie Details am besten direkt mit der Krankenkasse.

Kündigung des aktuellen Heimvertrags

Ist der Pflegeheimwechsel soweit in die Wege geleitet, muss der Heimvertrag der aktuellen Einrichtung gekündigt werden. Sofern keine befristete Unterbringung vereinbart wurde, wird der Heimvertrag auf unbestimmte Zeit geschlossen. Der Bewohner kann den Heimvertrag spätestens am 3. Werktag eines Kalendermonats für den Ablauf desselben Monats schriftlich kündigen. Er kann aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist kündigen, wenn ihm die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses bis zum Ablauf der Kündigungsfrist nicht zuzumuten ist. Außerhalb dieser Regelungen und Fristen sollte ein Gespräch mit der Pflegeheimführung geführt werden, welche gegebenenfalls den Vertrag im gegenseitigen Einvernehmen beendet kann.

Pflegeheimwechsel zur AWO Rheinland

Stehen Sie, aus welchem Gründen auch immer, vor der Aufgabe, einen Pflegeheimwechsel zu organisieren, dann stehen Ihnen die Fachkräfte der AWO Rheinland stets zur Seite. Egal, ob eine unverbindliche Beratung oder ein tatsächlicher Umzug in eines der Altenheime der AWO Rheinland, wenden Sie sich einfach an das für Sie passende Altenheim. Jetzt informieren!

Was eine Seniorenresidenz bieten sollte

Eine Seniorenresidenz ist ein Ort, an dem Senioren ihren Ruhestand genießen und sich in Sicherheit wissen, wenn sie den Alltag nicht mehr selbst bewältigen können. Die AWO Rheinland setzt in ihren Altenheimen) und im Betreuten Wohnen auf eine soziale, verantwortungsbewusste Betreuung, bei der der Mensch im Mittelpunkt steht.

Worauf Sie bei der Suche Wert legen sollten

Neben Faktoren wie Entfernung, Lage und leider immer auch den Kosten, sollten Sie bei der Suche nach einer geeigneten Seniorenresidenz auf zwei Dinge achten: Eine optimale pflegerische Betreuung und ein angenehmes, soziales Klima. Für ersteres ist unter anderem die Qualitätsprüfung durch den TÜV ein guter Ansatzpunkt, aber auch die Benotung durch den medizinischen Dienst der Krankenkassen (MdK) und Qualitätssiegel von diversen, renommierten Institutionen können Ihnen Aufschluss über den Zustand einer Seniorenresidenz geben. Um das Klima, also den Umgang des Pflegefachpersonals mit den Bewohnern und der Bewohner untereinander, beurteilen zu können, sollten Sie die Einrichtung persönlich besichtigen. Weitere Hinweise erhalten Sie in unserer Übersicht zur Pflegeheimsuche.

Was eine Seniorenresidenz der AWO Ihnen geben möchte

Die Arbeiterwohlfahrt existiert bereits seit 1919 und diente damals dem Zweck, den Opfern des Ersten Weltkriegs zu helfen. Heute ist die AWO deutschlandweit aktiv und bietet Schwangeren, Jugendlichen und Menschen im Alter ihre Hilfe an. An einem hat sich aber nie etwas geändert: Die AWO ist seit jeher eine Organisation, die sich ganz dem Gemeinwohl verschrieben hat. Gerade in der heutigen Zeit braucht es Menschen, die ihren älteren Mitmenschen die Hand reichen und sich um ihr Wohlergehen kümmern – körperlich wie seelisch. In diesem Sinne bieten sowohl AWO Altenheime als auch Anlagen für Betreutes Wohnen Senioren ein Zuhause an, mit allem, was dazugehört: Ein möglichst eigenständiges Leben in einer vertrauten Umgebung, geborgen in einer Gemeinschaft. Näheres zu den einzelnen Altenpflegeheimen erfahren Sie auf den jeweiligen Informationsseiten zu den Seniorenheimen und zum Betreuten Wohnen. Gerne geben wir Ihnen auch vor Ort Auskunft über unsere Einrichtungen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Pflegeheimsuche – Die Qual der Wahl

Wo soll ein älterer Mensch wohnen, wenn das Leben in der eigenen Wohnung nicht mehr möglich ist? Diese Frage stellen sich nicht nur die Senioren, sondern auch ihre Angehörigen. Auch wenn wohl allen Beteiligten eine häusliche Pflege am liebsten wäre, gibt es manchmal Lebenssituationen, in denen dies einfach nicht mehr möglich ist. In diesem Fall ist es oft angebracht, einen Heimplatz in einer Pflegeeinrichtung zu suchen und zu beziehen. Die Pflegeheimsuche stellt sich jedoch meist als schwierig und mühsam dar.

Eigene Bedürfnisse und das Pflegekonzept

Ein wichtiger Aspekt bei der Pflegeheimsuche ist die Wahl eines Heimes, welches den eigenen Bedürfnissen und Gesundheitsproblemen gerecht wird. So empfiehlt es sich beispielsweise für an Demenz erkrankte Personen, in ein Pflegeheim zu ziehen, das über eine eigene Demenz-Station verfügt. Darüber hinaus ist aber auch die Qualität der Betreuung und Pflege äußerst wichtig. Angaben des medizinischen Dienstes (MDK) mit einer guten Benotung, sowie die Qualifikationen der Mitarbeiter können weitere entscheidende Anhaltspunkte bei der Pflegeheimsuche sein.

Das Umfeld muss stimmen

Zunächst stellt sich bei der Pflegeheimsuche die Frage, an welchen Ort der ältere Mensch ziehen möchte.
Die Nähe zu geliebten Familienmitgliedern und Freunden oder eine naturnahe Umgebung sind überaus wichtig für das Wohlbefinden. Das Ambiente und die Ausstattung sind ebenfalls von zentraler Bedeutung. Schließlich soll sich der Bewohner in seinem zukünftigen Zuhause auch wohlfühlen. Ist die Einrichtung hell, modern und altersgerecht möbliert? Ist die Atmosphäre zwischen Pfleger und Bewohner freundlich und offen? Wie sieht der Essensplan aus? Gibt es einen offenen Mittagtisch?
Auf diese Wünsche und Bedürfnisse der Senioren sollte bei einer Besichtigung geachtet werden, um das passende Heim zu finden.

Das richtige Altenheim bei der Pflegeheimsuche: AWO Rheinland

Wie Sie sehen, ist die Pflegeheimsuche nach dem idealen Seniorenwohnsitz eine sensible Angelegenheit, für die Sie sich ausreichend Zeit nehmen sollten.
Die modernen und seniorengerechten Altenheime der AWO Rheinland bieten genau die Annehmlichkeiten, die Menschen im Alter brauchen, um sich wohl und sicher zu fühlen. Rund um die Uhr werden die Bewohner von Pflegefachkräften liebevoll betreut und umsorgt.

Sie sind herzlich eingeladen, unsere Häuser einmal persönlich kennenzulernen. Vereinbaren Sie dazu einen individuellen Besichtigungstermin mit uns, über die jeweilige Seite des Seniorenheims Ihrer Wahl.
Überzeugen Sie sich von Kompetenz und Herzlichkeit unserer Altenheime!

Vollzeitpflege: Kosten des Altenheims und Leistungen der Versicherung

Dass in der stationären Vollzeitpflege Kosten in Höhe von einigen tausend Euro anfallen können, ist allgemein bekannt. Damit diese Pflegeheimkosten aber nicht die notwendige Betreuung eines Pflegebedürftigen verhindern, unterstützt die Krankenkasse den vollstationären Aufenthalt finanziell.

Stationäre Vollzeitpflege: Kosten

Die Kosten für ein Senioren-/Pflegeheim lassen sich grob in zwei Bereiche einteilen: Pflegebedingte und anderweitige Kosten. Anderweitige Kosten beziehen sich allen voran auf die Aufwände, welche durch die Unterbringung und Verpflegung im Altenheim entstehen. Die pflegebedingten Kosten werden dabei zum Teil von Ihrer Pflegekasse (meist die Krankenkasse) übernommen, während anderweitige Kosten vom Pflegebedürftigen selbst bezahlt werden müssen. Ist dies nicht möglich, so können u.a. Kinder unterhaltspflichtig werden, wenn deren Einkommen es zulässt.

Es handelt sich dabei um sogenannte Sachleistungen, die Sie nicht direkt erhalten, sondern die an das jeweilige Pflegeheim gezahlt werden. Um diese Leistungen zu erhalten, ist außerdem eine Bescheinigung des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung über die Notwendigkeit der vollstationären Pflege nötig. Bei Pflegestufe III/III+ liegt diese Notwendigkeit automatisch vor.

Vollzeitpflege Kosten: Die AWO Rheinland ist an Ihrer Seite

Ihre Gesundheit ist unbezahlbar. Deshalb bieten die Altenheime der AWO Rheinland spezielle Pflegeprogramme, hochmotivierte und geschulte Fachkräfte und eine Fülle an Freizeitaktivitäten. Unsere Mitarbeiter wissen: Nicht nur eine körperliche, sondern auch eine seelische Pflege ist unerlässlich für das Wohlbefinden eines jeden Menschen.
Wir nehmen uns auch gerne die Zeit, Ihnen unsere Altenheime persönlich zu zeigen. Uns ist diese Transparenz wichtig, um Ihnen zeigen zu können: In unseren Einrichtungen ist jeder Bewohner in guten Händen.

Teilstationäre Pflege: Diese Leistungen können Sie erwarten

Ist eine Pflege im eigenen Zuhause nicht mehr rund um die Uhr möglich, so kann der Betroffene Anspruch auf eine teilstationäre Pflege erheben. Diese Pflege kann auch mit anderen Leistungen kombiniert werden, bis hin zum vollständigen Anspruch auf Ihr Pflegegeld.

Teilstationäre Pflege: Inhalt und Höhe der Leistungen

Die teilstationäre Pflege verbindet die professionelle Betreuung in einem Seniorenheim mit dem Leben in den eigenen vier Wänden. Pflegebedürftige werden dabei für die Betreuung (Tages- oder Nachtpflege genannt) in ein nahes Seniorenheim begleitet, und anschließend wieder nach Hause gebracht. Die Fahrt- und Behandlungskosten trägt dabei die Krankenkasse, lediglich Unterbringung und Verpflegung müssen selbst bezahlt werden.
Es handelt sich dabei um Sachleistungen, d.h. die Krankenkasse bezahlt direkt die Einrichtung, bei der Sie die Pflege in Anspruch genommen haben. Im Gegensatz dazu steht das Pflegegeld, das Ihnen (im Falle einer häuslichen Betreuung) direkt ausgezahlt wird. An Demenz erkrankte – bzw. generell im Alltag erheblich eingeschränkte – Personen erhalten seit 2015 höhere Leistungen.

Kombinationsmöglichkeiten mit der teilstationären Pflege

Die teilstationäre Pflege hat einen großen Vorteil: Sie können diese Leistung mit anderen ambulanten (d.h. zuhause erbrachten) Leistungen, wie dem Pflegegeld oder auch der Leistung eines ambulanten Pflegedienstes kombinieren. Dabei gilt: Verbrauchen Sie die oben aufgeführten Leistungen nicht vollständig für die teilstationäre Pflege, so können Sie mit dem restlichen Betrag Leistungen eines ambulanten Pflegedienstes bezahlen. Zuletzt erhalten Sie auch noch zusätzlich zwischen 50% (bei 100% wahrgenommen Sachleistungen der teilstationären/ambulanten Pflege) und 100% (bei bis zu 50% wahrgenommen Sachleistungen) Ihres Pflegegeldes. Es lohnt sich für Sie also, sich über diese Möglichkeit genauer bei Ihrer Krankenkasse zu informieren.

Die AWO Rheinland: Mit Rat und Tat an Ihrer Seite

Bevor Sie die teilstationäre Pflege in Anspruch nehmen, sollten Sie immer vorher auf die Qualität der verschiedenen Dienste achten. Die Arbeiterwohlfahrt Rheinland steht seit Generationen für eine erfahrene und einfühlsame Betreuung nahe am Menschen. Unsere Seniorenheime nutzen diese Erfahrung, um sowohl einen kurz- als auch einen langfristigen Aufenthalt so zu gestalten, dass Sie sich bei uns bestens umsorgt und geborgen fühlen. Unsere geschulten Mitarbeiter kümmern sich herzlich um jeden einzelnen Bewohner – auch wenn er nur für einige Stunden am Tag zu Gast ist.

Wenn Sie sich noch weiter über Leistungen der AWO Rheinland informieren möchten, dann betrachten Sie doch einfach die Liste und Beschreibungen unserer Altenheime, um sich ein genaueres Bild von unseren Einrichtungen zu machen. Oder Sie statten uns persönlich einen Besuch ab, wir freuen uns schon auf Sie!

Stationäre Pflege: Die verschiedenen Möglichkeiten im Überblick

Wir alle wünschen uns, im Falle der Pflegebedürftigkeit liebevoll umsorgt zu werden. Um die bestmögliche Betreuung zu erhalten, ist eine stationäre Pflege in vielen Fällen sinnvoll oder sogar notwendig. Wir haben für Sie einen Überblick erstellt, um Ihnen bei der Wahl der richtigen stationären Pflege zu helfen.

Die teilstationäre Pflege

Stationäre Pflege muss nicht zwangsweise heißen, dass sich der geliebte Angehörige dauerhaft in die Sicherheit eines Seniorenheimes begibt. Deren Betreuungsmöglichkeiten können auch nur für einige Stunden pro Tag genutzt werden. In dieser sogenannten teilstationären Pflege erhalten Betroffene die nötige Versorgung, inklusive Hin- und Rückfahrt zur Pflegeeinrichtung, und können so weiterhin zuhause wohnen. Die Pflegekassen unterstützen Sie dabei mit bis zu 1.612 €, je nach Pflegestufe. Erfahren Sie alles Weitere in unserer Übersicht zur teilstationären Pflege!

Die Kurzzeitpflege

Auch die so genannte Kurzzeitpflege ist eine stationäre Pflege. Dabei werden Betroffene vollstationär in einem Senioren- oder Pflegeheim betreut. Allerdings ist diese Pflege auf 28 Tage pro Jahr beschränkt und dient hauptsächlich dazu, in Ausnahmesituationen (etwa nach einem Krankenhausaufenthalt) kurzzeitig eine notwendige, intensivere Betreuung sicherzustellen. Dafür stellen die Pflegekassen bis zu 1.612 € zur Verfügung, unabhängig von der Pflegestufe. Informationen zu den Voraussetzungen erhalten Sie in unserer Übersicht zur Kurzzeitpflege. Eine mögliche Alternative dazu bietet die Verhinderungspflege, die Sie (wie seit 2015 auch die Kurzzeitpflege) unter gewissen Voraussetzungen auch ohne Pflegestufe wahrnehmen können.

Die vollstationäre Pflege

In der vollstationären Betreuung werden Betroffene dauerhaft in einem Seniorenheim von fürsorglichen Pflegefachkräften umsorgt. Die Notwendigkeit für diese stationäre Pflege muss allerdings vom medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) bescheinigt werden, sofern nicht bereits mindestens die Pflegestufe III vorliegt. Je nach Pflegestufe zahlt die Krankenversicherung dann bis zu 1.995 € monatlich. Was Sie sonst noch wissen sollten, erfahren Sie in unserem Artikel zur Vollzeitpflege.

AWO Rheinland: Für Ihre Sicherheit im Ruhestand

Eine gute stationäre Pflege erfordert eine professionelle Betreuung mit Erfahrung, aber auch mit Herz. Die Qualität der Seniorenheime kann zwar vom TÜV und MDK bescheinigt werden, aber was die stationäre Pflege in den Einrichtungen der AWO Rheinland wirklich ausmacht, ist die warmherzige Beziehung zwischen Personal und Bewohnern auf menschlicher Ebene. Um diese selbst zu erleben, laden wir Sie herzlich ein, unsere Seniorenheime persönlich zu besichtigen. Wir freuen uns auf Sie!

Die Pflegeheimkosten sind abhängig vom Pflegegrad

Pflegebedürftig sind nach § 14 des Sozialgesetzbuches XI Personen, die aufgrund von körperlicher, geistiger oder seelischer Krankheit für regelmäßige, gewöhnliche Lebensabläufe in erheblichem Umfang oder höherem Maße Hilfe benötigen. Für Personen, die unter diese Definition fallen, gibt es finanzielle Unterstützung.

Die Pflegeversicherung beteiligt sich abhängig vom Pflegegrad an den Pflegeheimkosten für den Aufenthalt in einem Altenheim, der so genannten „vollstationären Pflege“.  Da die Kosten in unseren Altenheimen variieren, variiert auch Ihre private Zuzahlung.

In den Pflegeheimkosten sind die Pflegeleistungen und die soziale Betreuung sowie die Kosten für die Unterbringung und Verpflegung, die Investitionskosten* und der Ausbildungsrefinanzierungsbetrag** enthalten. Darüber hinaus sind hauswirtschaftliche Leistungen wie die Wäscheversorgung sowie die Zimmer- und Gebäudereinigung in den Kosten inklusive.

Wie bekommen Sie finanzielle Unterstützung?

Um solch eine Unterstützung von Ihrer Kranken- bzw. Pflegekasse zu erhalten, sind mehrere Schritte nötig. Zuerst ist ein Antrag bei Ihrer Krankenkasse zu stellen.
Der Antrag auf Pflege kann sowohl von Betroffenen als auch von deren Angehörigen gestellt werden. Es genügt ein formloses Schreiben, in dem Sie Ihrer Krankenkasse mitteilen, dass Sie Pflegebedürftigkeit beantragen,

Sobald dieser Antrag bewilligt ist, können Sie das Formular an Ihre Pflegekasse weiterleiten, die an Ihre Krankenkasse angegliedert ist. Welches Ihre Pflegekasse ist, können Sie von Ihrer Krankenkasse erfahren. Die Pflegekasse beauftragt daraufhin einen medizinischen Gutachter. Dieser Gutachter wird vom medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) geschickt und besucht Sie zu Hause, um sich ein Bild vom Zustand des Pflegebedürftigen zu verschaffen.

Wichtig: Vor einem Umzug in ein Altenheim der AWO ist eine Bestätigung der Pflegekasse notwendig.

Pflegeheim für Wachkomapatienten: Kompetent und einfühlsam

In den letzten Jahren wurden bemerkenswerte medizinische Fortschritte erzielt, dank derer immer mehr Menschen schwere Unfälle oder Krankheiten überleben. Selbst mit Schädel- und Hirnverletzungen können heutzutage Menschen durch die neurologischen Behandlungsmöglichkeiten gerettet werden. Bei einem Teil der neurologisch behinderten Menschen sind die Schäden jedoch so kritisch, dass diese auch nach längerer Behandlung in einem komatösen Zustand („Wachkoma“) bleiben. Wenn dieser Zustand eintritt, ist eine langfristige und auf Dauer angelegte Behandlung der Patienten nötig, welche beispielsweise in einem speziellen Pflegeheim für Wachkomapatienten angeboten wird.

Was bedeutet Wachkoma?

Als Wachkoma oder apallisches Syndrom wird ein komaähnlicher Zustand bezeichnet, bei dem der Betroffene wach zu sein scheint, aber nicht mit der Umgebung bewusst kommunizieren kann. Während die Atmung weiterhin stabil und selbstständig abläuft, können die Augen nichts fixieren und scheinen ins Leere zu starren. Obwohl Wachkomapatienten scheinbar von der Außenwelt isoliert sind, glaubt ein Großteil der Hirnforscher, dass viele Betroffene weiterhin bei Bewusstsein sind und die Umwelt auf ihre eigene Weise wahrnehmen. Das Krankheitsbild kann aufgrund von schweren Schädel-Hirn-Verletzungen oder anderen Arten der Hirnschädigung (z.B. nach einer Vergiftung oder Wiederbelebung) auftauchen.

Pflege- und Betreuungsziele

Durch eine aktivierende und aufmerksame Betreuung, die beispielsweise ein Pflegeheim für Wachkomapatienten bietet, ist es möglich die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern und auch positive Veränderungen der Fertigkeiten zu erzielen. Der vorausgegangene neurologische Zustand soll weiterhin erhalten und gegebenenfalls verbessert werden. Ferner steht die Rehabilitation von Verhaltensfunktionen im Vordergrund, die sich in der Förderung von Wahrnehmung, der Kommunikation oder der verminderten Abhängigkeit von lebenserhaltenen Hilfsmitteln zeigen kann.

AWO Pflegeheim für Wachkomapatienten

Bei einer vollstationären Betreuung ist es besonders wichtig, eine kompetente und fähige Einrichtung zu finden, die speziell auf Wachkomapatienten ausgerichtet ist. Wir sind uns der verantwortungsvollen und intensiven Arbeit mit den Betroffenen bewusst. Langjährige Erfahrung und qualifizierte Mitarbeiter ermöglichen uns in jedem AWO Pflegeheim für Wachkomapatienten die bestmögliche Betreuung zu bieten. In enger Zusammenarbeit mit den Angehörigen bemühen wir uns Tag für Tag um unsere Bewohner und begegnen ihnen mit Geduld und Einfühlungsvermögen.

Sie möchten mehr zu einem Pflegeheim für Wachkomapatienten in Ihrer Nähe erfahren? Dann informieren Sie sich doch direkt bei den Pflegeheimen der AWO Rheinland. Dort erhalten Sie noch weitere Informationen zu der jeweiligen Einrichtung.

Zuzahlung zum Pflegeheim

Im Alter möchten viele Menschen ihren Lebensabend in den eigenen Wänden genießen. Bei abnehmender Leistungsfähigkeit kann die häusliche Pflege jedoch oft nicht mehr dem geforderten Betreuungsumfang nachkommen. Der Umzug in ein Pflegeheim scheint in vielen Fällen unausweichlich. Doch Kosten, die durch eine vollstationäre Versorgung anfallen, können Betroffene anfänglich abschrecken. Dafür sieht das Gesetz vor, dass pflegebedürftigen Personen eine professionelle und umfassende Betreuung garantiert werden kann. Dies wird durch eine Zuzahlung zum Pflegeheim geregelt.

Zuzahlung von der gesetzlichen Pflegekasse

Dank der Unterstützung wird Betroffenen monatlich ein Anteil der Pflegeheim-Kosten erstattet. Die jeweilige Zuzahlung für Pflegeheim-Kosten hängt von der Pflegestufe ab, die attestiert wurde. Seit 2015 übernimmt die Pflegekasse bei stationärer Betreuung folgende Kosten:
Zuzahlung von Angehörigen
Trotz der gesetzlichen Leistungen müssen Pflegebedürftige noch einen großen Anteil der Kosten selbst tragen. Falls die Kosten durch die Einkünfte und das Vermögen des Betroffenen nicht mehr gedeckt werden können, tritt das Sozialamt in Vorleistung und übernimmt (im Rahmen der Sozialhilfe) die erforderliche Zuzahlung zum Pflegeheim. Das Sozialamt fordert dann die geleisteten Pflegeheim-Kosten von unterhaltspflichtigen Angehörigen, zum Beispiel den Kindern, wieder zurück.

Die Zuzahlung zum Pflegeheim ermöglicht Betroffenen kompetent betreut zu werden, auch wenn sie die Kosten nicht mehr oder nur teilweise tragen können.

Wenn Sie sich noch weiter über Leistungen der AWO Rheinland informieren möchten, dann betrachten Sie doch einfach die Liste und Beschreibungen unserer Altenheime, um sich ein genaueres Bild von unseren Einrichtungen zu machen. Oder Sie statten uns persönlich einen Besuch ab, wir freuen uns schon auf Sie!

Pflegeheim-Kosten: Angehörige werden eventuell zahlungspflichtig

Bei zunehmender Pflegebedürftigkeit entscheiden sich viele Senioren für einen Umzug in ein Altenheim. 24h-Betreuung, kompetenter Ansprechpartner, u.v.m – Zahlreiche Gründe sprechen für eine vollstationäre Betreuung im Alter. Doch bei der Suche nach der geeigneten Einrichtung tauchen auch finanzielle Unsicherheiten auf. Wer trägt die zukünftigen Pflegeheim-Kosten? Angehörige können unter Umständen auch für Zuzahlungen verpflichtet werden.

Wann müssen Pflegeheim-Kosten durch Angehörige übernommen werden?

Grundsätzlich können gesetzliche Leistungen beansprucht werden, die finanziell bei Pflegeheim-Kosten unterstützen sollen, diese jedoch nicht komplett übernehmen. Der restliche Anteil muss von dem Pflegebedürftigen selbst getragen werden. Erst, wenn die Einkünfte und das Vermögen des Betroffenen nicht mehr diesen Kostenanteils decken können, sind Angehörige zu einer Mitfinanzierung gesetzlich verpflichtet.

Was passiert, wenn Pflegebedürftige die Kosten nicht mehr selbst tragen können?

Dann geht das Sozialamt zunächst in Vorleistung und übernimmt die Pflegeheim-Kosten. Angehörige werden jedoch vom Sozialamt in die Pflicht genommen, die geleisteten Zuzahlungen zurück zu erstatten.

Wie wird die Zuzahlung der Pflegeheim-Kosten durch Angehörige festgelegt?

Die exakte Höhe der Zuzahlung bemisst sich aus vielen verschiedenen Faktoren, unter anderem aus Familiengröße und Wohnort. Vor allem wird jedoch das Nettoeinkommen des Angehörigen als Bemessungsgrundlage herangezogen. Dazu müssen Angehörige ihre eigenen Einkommens- und Vermögensverhältnisse gegenüber dem Sozialamt darlegen. Auf dieser Grundlage wird geprüft, ob das Familienmitglied überhaupt über das nötige Geld verfügt, um die Pflegeheim-Kosten zu übernehmen.

Neben den finanziellen Aspekten sollten jedoch auch andere Punkte berücksichtigt werden, wenn es um die Wahl des passenden Pflegeheims geht. Ein kompetentes Fachpersonal sollte sich beispielsweise rund um die Uhr um die Bewohner kümmern sowie auf Pflegebedürftige geduldig und herzlich eingehen. In den Pflegeheimen der AWO Rheinland stehen der Mensch und seine individuellen Bedürfnisse im Vordergrund. Wir achten darauf, dass wir für jeden Bewohner ein offenes Ohr haben und ihm die optimale Betreuung bieten.

Wenn Sie sich noch weiter über Leistungen der AWO Rheinland informieren möchten, dann betrachten Sie doch einfach die Liste und Beschreibungen unserer Altenheime, um sich ein genaueres Bild von unseren Einrichtungen zu machen. Oder Sie statten uns persönlich einen Besuch ab, wir freuen uns schon auf Sie!

Altenheim Kosten: Elternunterhalt – Wann Kinder bedürftige Eltern unterstützen

2012 lebten rund 800.000 Deutsche in Pflegeheimen. Selten reichen Rente und Pflegeversicherung aus, um die Altenheim Kosten zu decken. Der fehlende Betrag wird vorläufig von den Sozialämtern ausgeglichen, muss aber von den Nachkommen erstattet werden.

Rechtliche Grundlage

In Artikel §1601 des Bürgerlichen Gesetzbuches heißt es: „Verwandte in gerader Linie sind verpflichtet, einander Unterhalt zu gewähren“. Dies bedeutet, dass nicht nur Eltern für ihre Kinder Unterhalt zahlen müssen, sondern auch Kinder für ihre Eltern. In welcher Höhe? Das richtet sich nach der Leistungsfähigkeit des Einzelnen.

Selbstbehalt und Schonvermögen

Finanziell eingeklemmt zwischen den Unterhaltsansprüchen für die eigenen Kinder und nun auch für die Eltern befinden sich viele Angehörige in einer schwierigen Situation. Grundsätzlich haben Kinder einen Freibetrag, der für den Elternunterhalt nicht angetastet werden darf. Die Sätze wurden in den vergangenen Jahren mehrfach erhöht. Seit Anfang 2013 sind es ca. 1.600 Euro. Dieser Betrag muss pro Monat für den eigenen Lebensunterhalt bleiben und darf nicht für Altenheim Kosten oder Pflegeaufwände eingezogen werden. Aber auch beim Privatvermögen gelten Freigrenzen. Fünf Prozent des jährlichen Bruttoeinkommens dürfen beispielsweise für die eigene Altersvorsorge zurückgelegt werden.

Zuzahlung zu Altenheim Kosten

Was also kann der Staat überhaupt von Ihnen fordern? Im Allgemeinen gilt, dass der bisher gewohnte Lebensstandard und die eigene Altersvorsorge der unterhaltspflichtigen Kindern erhalten bleiben muss. Die Sozialämter setzen fest, dass Jedem mindestens 10.000 € als „Notgroschen“ für unerwartete Reparaturen etc. verbleiben sollten. Die Ermittlung der genauen Eltern-Unterhaltsverpflichtungen hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab: Auf wieviel beläuft sich das eigene Einkommen? Wieviel Miete muss bezahlt werden? Wie hoch sind das Privatvermögen und die Haushaltsersparnis? Generell kann auch das Privatvermögen herangezogen werden, wenn das Einkommen des Unterhaltspflichtigen nicht ausreicht. Selbstgenutzte Immobilien und Autos sind davon ausgenommen. Dies gilt ebenfalls für eventuelle Rücklagen für das Alter, wie beispielsweise Sparbücher, die auf 5% des Jahreseinkommens begrenzt sind und nicht berücksichtigt werden.

Höhe der Altenheim Kosten

Durchschnittlich betragen die Altenheim Kosten deutschlandweit circa 3.300 Euro. Je nach Bundesland und Altenheim variieren die Preise jedoch beträchtlich. Daher sollten Sie sich direkt bei der jeweiligen Einrichtung informieren, um die exakten Kosten zu erfahren. Bei der Suche nach einem geeigneten Pflegeheim sollte jedoch auch auf die Pflege- und Wohnqualität geachtet werden. Erfahrene Mitarbeiter sowie eine herzliche und individuelle Betreuung, wie in den AWO Altenheimen, stehen für die Qualität einer Einrichtung. So können Sie Ihre Eltern in guten Händen wissen.

Wenn Sie sich noch weiter über die Leistungen der AWO Rheinland informieren möchten, dann betrachten Sie doch einfach die Liste und Beschreibungen unserer Altenheime, um sich ein genaueres Bild von unseren Einrichtungen zu machen. Oder Sie statten uns persönlich einen Besuch ab, wir freuen uns schon auf Sie!

Die Eltern pflegen – Informationen zur häuslichen Pflege

Es geht immer schneller, als man denkt. Wenn Senioren zum Pflegefall werden, bevorzugen diese nicht selten die Betreuung in häuslicher Umgebung. Häufig wird es Aufgabe der Kinder ihre Eltern zu pflegen. Aufkommenden Fragen möchten wir mit den wichtigsten Informationen zum Thema „Häusliche Pflege von Eltern“ entgegentreten.

Inwieweit unterstützt die Pflegekasse bei häuslicher Pflege?

Sofern Sie sich dazu entscheiden, ihre Eltern im häuslichen Bereich zu betreuen, hat der Pflegebedürftige Anspruch auf ein monatliches Pflegegeld. Die Höhe der Leistung richtet sich dabei nach der attestierten Pflegestufe.

Können berufstätige Kinder weiterhin arbeiten und gleichzeitig ihre Eltern pflegen?

Seit 2002 ist ein neues Gesetz zur Familienpflegezeit in Kraft getreten, das eine flexible Verteilung der Arbeitszeit ermöglicht. Dank des Familienpflegezeitgesetzes können Berufstätige – in Absprache mit ihrem Arbeitgeber – die wöchentliche Arbeitszeit auf bis zu 15 Stunden reduzieren. Falls beispielsweise die Arbeitszeit halbiert wird, erhalten pflegende Arbeitnehmer trotzdem 75 Prozent ihres Gehalts. Nach Ablauf von maximal zwei Jahre müssen sie wieder Vollzeit arbeiten, erhalten aber weiterhin nur 75 Prozent ihres Bruttoeinkommens, bis ihr Stundenkonto wieder ausgeglichen ist.

Welche Personen können dabei helfen, die Eltern zu pflegen?

Für kleinere Angelegenheiten lassen sich Verwandte, Bekannte, Freunde oder Nachbarn akquirieren, die Sie ab und zu unterstützen oder einfach nur vorbeischauen können. Bei pflegerelevanten Themen sollten Sie sich jedoch an das kompetente Fachpersonal eines ambulanten Pflegedienstes wenden. Die erfahrenen Pflegefachkräfte besuchen Sie im häuslichen Umfeld, beantworten Ihre Fragen und nehmen Ihnen Teilbereiche der Betreuung ab.

Was tun, wenn die häusliche Pflege nicht mehr ausreicht?

Falls es Ihnen nicht mehr möglich sein sollte weiterhin Ihre Eltern zu pflegen, sollten Sie sich über stationäre Einrichtungen in Ihrer Nähe erkundigen. AWO Altenheime befinden sich im Rheinland in folgenden Städten: Bad Kreuznach, Bendorf, Diez, Höhr-Grenzhausen, Idar-Oberstein, Koblenz, Mainz Gonsenheim, Mainz-Oberstadt, Mainz-Mombach, Mayen, Neuwied, Trier, Wörrstadt und Worms.

Die 14 Altenheime der AWO Rheinland zeichnen sich durch eine professionelle, aber auch liebevolle Betreuung aus. Wir laden Sie herzlich dazu ein, sich vor Ort ein Bild davon zu machen. Überzeugen Sie sich selbst. Wir freuen uns auf Sie!

Die 24 Stunden Pflege

Wenn wir den Begriff “24 Stunden Pflege“ hören, denken wir natürlich an eine Betreuung rund um die Uhr. Aber diese Betreuung kann sehr unterschiedliche Formen annehmen. So kann die Pflege einerseits zuhause, andererseits in einem Seniorenheim stattfinden. Wir informieren Sie über Vor- und Nachteile.

Die 24 Stunden Pflege zuhause

Zuerst einmal sollte erwähnt werden, dass ein Angehöriger, der eine 24 Stunden Pflege benötigt, in den meisten Fällen eine Pflegestufe und somit einen Anspruch auf Leistungen der Krankenkasse hat. Allerdings decken diese Leistungen keine 24 Stunden Pflege ab. Sollten Sie die Ambulante Pflege wählen, bei der Pflegefachkräfte die Betreuung übernehmen, so übernimmt die Krankenkasse im Höchstfall Kosten bis 1.998 € monatlich. Restkosten müssten Sie dann selbst tragen. Entsprechend ist eine 24 Stunden Pflege zuhause nicht immer umsetzbar, besonders bei einer starken Pflegebedürftigkeit.

Die 24 Stunden Pflege im Seniorenheim

Die Alternative zur 24 Stunden Pflege in der eigenen Wohnung ist der Einzug in ein Seniorenheim. Der Vorteil dabei ist, dass Pflegefachkräfte jederzeit in der Nähe sind, und gegebenenfalls sofort helfen können. Auch ist die Einrichtung seniorengerecht, es besteht Kontakt zu anderen Bewohnern und auch für Freizeitaktivitäten wird gesorgt. Ein besonderes Augenmerk in Seniorenheimen der AWO Rheinland liegt – neben einer optimalen Betreuung durch Pflegefachkräfte – auf einer zwischenmenschlichen Beziehung zwischen Bewohnern, Personal und den Angehörigen. In vielen Seniorenheimen sind Übernachtungen möglich, um Familienmitgliedern einen Besuch zu vereinfachen und so die Verbindung aufrecht zu erhalten.

24 Stunden Pflege – ambulant oder stationär?

Solange eine Pflege zuhause möglich ist, ohne Angehörige oder den Pflegebedürftigen selbst zu belasten, sollte diese auch zuhause stattfinden. Eine 24 Stunden Pflege, bei der tatsächlich rund um die Uhr Hilfe benötigt wird (etwa bei Pflegestufe 3 mit Härtefall), sollte aber in einem Seniorenheim von Pflegefachkräften übernommen werden. Die AWO Seniorenheime kümmern sich mit ganzen Herzen um jeden einzelnen Bewohner, sodass diese sich schon nach kurzer Zeit wie zuhause fühlen. Überzeugen Sie sich selbst, und vereinbaren Sie einen Besichtigungstermin in einem AWO Seniorenheim Ihrer Wahl!

Pflegefall der Eltern – Was Sie beachten sollten

Wenn die eigenen Eltern pflegebedürftig werden, fällt es Kindern schwer, mit der neuen Situation umzugehen. Informieren Sie sich hier, was Sie bei einem Pflegefall der Eltern beachten müssen.

Im Vorfeld offen darüber reden

Wichtige, wenn auch unangenehme Themen bezüglich der späteren Pflege, sollten mit den Eltern besprochen werden, solange sie noch fit sind. Wie und wo möchten sie im Alter leben? Was erwarten oder wünschen sich Ihre Eltern? Wie sollen die Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht geregelt werden? Falls diese Fragen nicht rechtzeitig geklärt sind, bleibt nach dem Pflegefall der Eltern oft nicht mehr genügend Zeit zur Organisation. Anliegen, die eine längere Planung benötigen, könnten eventuell nicht mehr so kurzfristig umgesetzt werden. Eine rechtzeitige Aussprache stellt sicher, dass Sie bei einem plötzlichen Pflegefall der Eltern in ihrem Sinne handeln und sie sich im Alter wohlfühlen können.

Altersgerechtes Wohnen ermöglichen

Bei Eintritt einer Pflegebedürftigkeit wird der barrierefreie Umbau des heimischen Bereichs häufig als erstes vorgenommen. Eine altersgerechte Einrichtung ermöglicht bei Eintritt der Pflegebedürftigkeit der Eltern, sich weiterhin ungehindert bewegen zu können. Dieser Umbau wird auch von der Pflegeversicherung – unabhängig von der Pflegestufe – finanziell unterstützt. Die „Leistung zur individuellen Wohnfeldverbesserung“ kann bis zu einem Betrag von 4.000 Euro ausfallen.

Die passende Hilfe suchen

Tragen Sie die Last nicht alleine, sondern bitten Sie auch Verwandte, Bekannte, Nachbarn oder Freunde um Hilfe. Spezielle Beratungsstellen unterstützen Sie bei Fragen oder Unsicherheiten rund um das Thema „Pflegefall der Eltern“. Ambulante Pflegedienste betreuen Ihre Eltern von zu Hause aus und nehmen Ihnen Aufgaben in der täglichen Pflege ab.

Sich selbst nicht überlasten

Pflegende Kinder vergessen sich oft selbst und gönnen sich keine Pausen. Informieren Sie sich daher frühzeitig über Entlastungsmöglichkeiten, damit sich Ihre Kräfte und Gesundheit regenerieren können. Stunden- oder tageweise Inanspruchnahmen von Kurzzeitpflege oder Pflegediensten bieten den Angehörigen kleine Verschnaufpausen. Diese Verhinderungspflege wird von der Pflegeversicherung mit bis zu 1.612 Euro pro Jahr unterstützt, sofern dem Betroffenen eine Pflegestufe attestiert wurde.

Bei steigendem Pflegebedarf geraten pflegende Kinder oder andere Angehörige an ihre Grenzen. Falls eine häusliche Betreuung nicht mehr zu bewerkstelligen ist, bieten spezielle Pflegeheime den besten Ausweg. Auch in diesem Fall sollten sich die Angehörigen frühzeitig über geeignete Altenheime informieren. Am besten machen Sie sich ein Bild vor Ort, um die Qualität der Betreuung und die Atmosphäre beurteilen zu können. In den Altenheimen der AWO Rheinland sind Interessierte beispielsweise jederzeit sehr willkommen. Nutzen Sie diese Möglichkeit , um im „Pflegefall: Eltern“ eine fundierte Entscheidung treffen zu können!

Die Tagespflege: Kosten und Leistungen

Die Pflege durch Angehörige im eigenen Zuhause ist für Betroffene sicher die beste Lösung, kostet aber viel Kraft und Zeit. Es gibt eine gute Möglichkeit, pflegende Angehörige zu entlasten, mit der Tagespflege. Kosten können dabei teils von den Pflegekassen übernommen werden.

Tagespflege: Nutzen

In der Tagespflege werden pflegebedürftige Senioren tagsüber in alten- und behindertengerechten Räumlichkeiten betreut. Ein typischer Tag beginnt mit der Abholung am Morgen von zuhause. In der Tagespflege angekommen werden dann nach Wunsch Aktivitäten angeboten, wie gemeinsames Kochen oder Singen, es wird für eine altersgerechte, ausgewogene Ernährung gesorgt sowie für die Durchführung medizinisch verordneter Maßnahmen. Auch bei der alltäglichen Pflege, wie waschen und umziehen, erhalten Senioren Hilfe. Abends kehren sie dann wieder in ihr Zuhause zurück. So ist die Tagespflege eine Möglichkeit für Senioren, mit Unterstützung durch Fachpersonal, einen geregelten und selbstbestimmten Alltag zu erleben.

Tagespflege: Kosten

Der Tagessatz beinhaltet die Kosten der Pflege, die sich an der Höhe des Pflegeaufwands bemessen (Pflegestufe), sowie die pflegestufenunabhängigen Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Fahrdienst.

Tagespflege: Kostenübernahme

In Abhängigkeit der Pflegestufe übernehmen die Pflegekassen einen Teil der Kosten für die Aufwendungen der Pflege und der sozialen Betreuung. Neben diesen Leistungen haben Pflegebedürftige mit einer erheblich eingeschränkten Alltagskompetenz – beispielsweise aufgrund einer Demenzerkrankung – zusätzliche Ansprüche auf Zuschüsse durch die Pflegekassen.

Die AWO Rheinland: Ihr stützender Arm

Sie und ihre Angehörigen haben also mehr Optionen zur Wahl, wenn es um die Pflege von geliebten Menschen geht. Die Tagespflege – Kosten hin oder her – kann entlasten, aber manchmal ist eine vollstationäre Betreuung die beste Lösung für alle Betroffenen. In den Seniorenheimen und Generationenhäusern des AWO Bezirksverband Rheinland e.V. wird mit Herz gepflegt und die Pflegefachkräfte kümmern sich engagiert um alle Bewohner, die hier ein neues Zuhause gefunden haben. Überzeugen auch Sie sich von der Qualität der AWO Seniorenzentren!

Pflegehilfsmittel im Überblick

Angehörige zuhause zu pflegen führt oft zu erhöhten Kosten beim Einkauf von Pflegebedarf. Allerdings werden die Kosten für solche Pflegehilfsmittel unter folgenden Umständen von der Pflegekasse übernommen:

Wann übernimmt die Pflegekasse die Kosten?

Um die Kosten für Pflegehilfsmittel erstattet zu bekommen, ist erforderlich, dass eine Pflegebedürftigkeit vorliegt. Das schließt neben den üblichen Pflegestufen auch die sogenannte Pflegestufe 0 mit ein. Außerdem muss der Betroffene zuhause gepflegt werden. Ist das der Fall, so müssen Sie nur noch einen Antrag bei der Pflegekasse stellen. Ein entsprechender Vermerk bezüglich des Bedarfs von Pflegehilfsmitteln im Gutachten des MDK, das die Pflegestufe festlegt, vereinfacht dies.

Welche Pflegehilfsmittel gibt es, was zahlt die Kasse?

Es wird zwischen technischen Pflegehilfsmitteln und Verbrauchsprodukten unterschieden. In die erste Kategorie fallen Pflegebetten, Notrufsysteme und andere dauerhaft nutzbare Hilfsmittel. Verbrauchsprodukte sind, wie der Name schon sagt, Dinge wie Betteinlagen und Einweghandschuhe, die kontinuierlich aufbraucht werden. Für diese Anschaffungen erhalten Sie von der Pflegekasse bis zu 40 € monatlich, um die Kosten zu decken. Technische Hilfsmittel hingegen werden von der Pflegekasse bis auf 10% Eigenbeteiligung (maximal 25 €) vollständig bezahlt. Meist handelt es sich dabei um Leihgaben, die wieder an die Pflegekasse zurückgehen, wenn sie nicht mehr gebraucht werden.

Menschliche Pflegehilfe: Die AWO Rheinland

Pflegehilfsmittel können Sie zwar bei der Betreuung Ihrer Angehörigen unterstützen, haben aber ihre Grenzen. Wenn Sie mit der Pflege alleine überfordert sind, dann kann Ihnen ein Mobiler Pflegedienst weiterhelfen. Der Anspruch auf Kostenübernahme von Pflegehilfsmitteln bleibt auch bei der häuslichen Betreuung durch professionelle Fachkräfte bestehen. Ist die Pflege in der eigenen Wohnung nicht mehr möglich, dann können Senioren in den Altenheimen der AWO Rheinland ein neues Zuhause finden. In einer angenehmen Umgebung finden sich Bewohner und Pflegefachkräfte zu einer Gemeinschaft zusammen, die nicht nur für eine medizinische, sondern auch für eine seelische Betreuung sorgt. Informieren Sie sich jetzt zum AWO Seniorenheim Ihrer Wahl oder machen Sie sich vor Ort selbst ein Bild – wir freuen uns auf Sie!

Finanzielle Förderung für niedrigschwellige Betreuungsangebote

Niedrigschwellige Betreuungsangebote zeichnen sich u.a. durch die Beteiligung von ehrenamtlichen Helfern aus und werden von den Bundesländern gefördert. Um die davor vorgesehen Förderungen nutzen zu können, müssen Sie folgende Schritte beachten:

1. Pflegestufe ist Voraussetzung

Um von der Kranken- bzw. Pflegekasse eine Rückerstattung der Kosten beantragen zu können, benötigen Sie eine Pflegestufe (dazu zählt hier auch die Pflegestufe 0. Das gilt grundsätzlich für sämtliche Pflegeleistungen, nicht nur für niedrigschwellige Betreuungsangebote. Sie sollten also immer möglichst früh eine Pflegestufe beantragen.

2. Niedrigschwellige Betreuungsangebote bei der Kasse anfragen

Niedrigschwellige Betreuungsangebote charakterisiert, dass meist eine Gruppenbetreuung mit Beteiligung von ehrenamtlichen Helfern vorliegt. Entsprechend gibt es mehrere Betreuungsangebote, die niedrigschwellig sein können, es aber nicht notwendigerweise sein müssen (abhängig von der Beteiligung ehrenamtlicher Helfer):
• Kurzzeitpflege
• Verhinderungspflege
• Tagespflege
• Ambulanter Pflegedienst

Klären Sie am besten mit Ihrer Pflegekasse im Voraus ab, welche Angebote in Ihrer Nähe als niedrigschwellige Betreuungsangebote anerkannt sind.

3. Kostenerstattung einreichen

Haben Sie niedrigschwellige Betreuungsangebote wahrgenommen, dann müssen Sie nur den entsprechenden Beleg bei Ihrer Pflegekasse einreichen, die dann die Kosten rückwirkend erstattet. Je nach Schwere der Pflegebedürftigkeit beläuft sich die maximale Summe auf einen Grundbetrag von 104 Euro oder auf einen erhöhten Betrag von 208 Euro pro Monat.

Gut betreut mit der AWO Rheinland

Im Vordergrund der niedrigschwelligen Betreuungsangebote steht eine optimale Betreuung der Angehörigen. Zusätzliche Entlastung bieten die Möglichkeiten zur finanziellen Unterstützung. Die Arbeiterwohlfahrt steht seit beinahe 100 Jahren für soziale Hilfe und eine Betreuung, die im Gegenüber nicht nur einen Pflegebedürftigen, sondern auch einen Menschen sieht. Nach diesem Grundsatz arbeiten sowohl die ambulanten Pflegedienste als auch die Seniorenheime der AWO Rheinland. Überzeugen Sie sich selbst von der einzigartigen Atmosphäre und vereinbaren Sie einen Besichtigungstermin – wir freuen uns auf Sie!

Altersgerechtes Wohnen: Maßnahmen in der Übersicht

Eine Wohnung ist mehr als nur vier Wände und etwas Farbe. Sie wurde von ihren Bewohnern liebevoll eingerichtet, vielleicht sogar selbst gebaut. Aber immer steckt sie voller Erinnerungen. Wie also können Senioren möglichst lange dort leben? „Altersgerechtes Wohnen“ heißt das Zauberwort.

Was ist Altersgerechtes Wohnen?

Unter altersgerechtes Wohnen fallen Faktoren und Maßnahmen, die Senioren in ihrem Alltag unterstützen. Eine altersgerechte Wohnung ist an die neuen Bedürfnisse angepasst, die ein fortgeschrittenes Alter mit sich bringt. Eventuell benötigen Bewohner zum Beispiel eine Gehhilfe oder einen Rollstuhl, sind aber ansonsten fit genug, weiterhin eigenständig zu leben. Altersgerechtes Wohnen heißt, dass die Umgebung an diese und zukünftige Besonderheiten angepasst wird.

Welche Maßnahmen sollten ergriffen werden?

Bitte bedenken Sie, dass die Maßnahmen immer individuell passend gewählt werden sollten. Allerdings sollten auch mögliche Einschränkungen, die in Zukunft auftreten können, schon jetzt mit einbezogen werden, um mehrfache Umbaumaßnahmen zu vermeiden. Hier einige Aspekte:

Barrierefreiheit: Alle Wohnungsbereiche sollten möglichst stufenfrei zugänglich sein, das gilt auch für die Dusche.
Haltegriffe: Besonders im Badezimmer sind Haltegriffe für ein eigenständiges Leben wichtig.
Notrufsystem: Per Tastendruck kann so der Notruf einfach verständigt werden.
Mobilität: Falls statt eines Umbaus eine passende Wohnung gesucht wird, sollte auf eine gute Nahverkehrsanbindung Wert gelegt werden.

Liegt bereits eine Pflegestufe (inklusive Pflegestufe 0) vor, so können Sie für diese „Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen“ von der Krankenkasse bis zu 4.000 Euro erhalten. Weiterhin können Sie mit einer Pflegestufe auch Pflegehilfsmittel anfordern. Darunter fällt zum Beispiel ein Pflegebett, das ebenfalls altersgerechtes Wohnen unterstützten kann.

Die AWO Rheinland unterstützt Sie in allen Lebenslagen

Egal, ob Sie sich für einen Umzug in eine passende Wohnung entschieden haben, oder ob Sie und Ihre Familie selbst Hand anlegen, um die Maßnahmen für altersgerechtes Wohnen umzusetzen: Die Arbeiterwohlfahrt Rheinland steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Ambulante Pflegedienste helfen mit engagierten Pflegefachkräften bei der Betreuung in der eigenen Wohnung und das Essen auf Rädern sorgt für eine warme Mahlzeit. Und sollte irgendwann einmal das eigenständige Leben nicht mehr möglich sein, dann bieten die Seniorenheime der AWO Rheinland ein neues Zuhause – um einen neuen Lebensabschnitt einzuläuten, in dem neue Erinnerungen geschaffen werden können.

Die Pflege im Zuhause: Betreuung, wie sie sein sollte

Unser Zuhause ist der Ort, an dem wir uns wohl fühlen, an dem wir sicher und geborgen sind. Daher ist es verständlich, dass sich pflegebedürftige Senioren häufig eine Pflege zuhause in ihren eigenen vier Wänden wünschen. Wir klären Sie über die verschiedenen Möglichkeiten auf, genau das zu ermöglichen.

Häusliche Pflege: Zuhause von der Familie betreut werden

Solange es die im Alter ansteigende Pflegebedürftigkeit zulässt, übernehmen häufig Familienangehörige oder nahe Bekannte die häusliche Betreuung. Wenn, wie in diesen Fällen, die Pflege zuhause von Privatpersonen übernommen wird, kann Pflegegeld geltend gemacht werden. Die Höhe des Geldes ist dabei abhängig von der Pflegestufe, welche Betroffenen von dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen attestiert wird. Sollte übrigens die private Pflegeperson einmal ausfallen (Krankheit, Urlaub, etc.), so kann für bis zu sechs Wochen pro Jahr auch eine so genannte Verhinderungspflege durch ein Pflegesachpersonal in Anspruch genommen werden.

Häusliche Pflege: Zuhause von engagierten Fachkräfte betreut werden

Wenn sich Angehörige die Betreuung nicht mehr zutrauen oder der Zeitaufwand zu groß wird, dann können Sie sich von den fürsorglichen Fachkräften eines ambulanten Pflegedienstes unterstützen lassen. So bleibt der Betroffene weiter im vertrauten Umfeld nahe der geliebten Familie, erhält aber auch die notwendige professionelle Betreuung. Um diese Kosten teilweise zu decken, erhalten Sie dabei entsprechend höhere Leistungen, abhängig von der Pflegestufe.

Die Altenheime der AWO Rheinland: Ein neues Zuhause

Auch wenn diese Entscheidung häufig schwer fällt: Aufgrund des erhöhten Betreuungsbedarfs kann manchmal die Pflege zuhause nicht mehr von Privatpersonen oder professionellen Fachkräften übernommen werden. In solchen Fällen bringen die Seniorenheime der AWO Rheinland das Zuhause zur Pflege. Zum Beispiel mit dem Konzept „Betreutes Wohnen“, das ein selbstbestimmtes Leben für Pflegebedürftige ermöglicht. Gleichzeitig bietet das erfahrene Fachpersonal aber immer auch die nötige Sicherheit für einen entspannten und lebensbejahenden Ruhestand.

Wenn Sie sich noch weiter über Leistungen der AWO Rheinland informieren möchten, dann betrachten Sie doch einfach die Liste und Beschreibungen unserer Altenheime, um sich ein genaueres Bild von unseren Einrichtungen zu machen. Oder Sie statten uns persönlich einen Besuch ab, wir freuen uns schon auf Sie!

Hinweise zur Erstellung einer Patientenverfügung (Formular/individuelles Dokument)

Viele Personen fürchten sich vor einem Ernstfall, in dem sie über die ärztliche Behandlung nicht mehr entscheiden und ihren eigenen Willen dazu nicht äußern können. Liegt keine Patientenverfügung (als Formular oder individuelles Schriftstück) vor, so muss der zuständige Arzt Ihren mutmaßlichen Wunsch durch Gespräche mit Angehörigen ermitteln. Um diesem Fall rechtswirksam vorzubeugen, ist die Patientenverfügung seit 2009 im deutschen Gesetz verankert.

Ziel der Patientenverfügung

Mit Hilfe einer Patientenverfügung lassen sich frühzeitig Entscheidungen zu medizinischen Maßnahmen festhalten. Sofern Sie nicht mehr in der Lage sein sollten, Ihren Willen zu äußern, regelt diese Verfügung, welche ärztlichen Handlungen gewünscht bzw. abgelehnt werden. Solange Sie Ihre Wünsche noch kundtun können, haben Sie jederzeit die Möglichkeit die Patientenverfügung abzuändern.

Form der Patientenverfügung

Die Patientenverfügung – ob Formular oder individuelle Formulierung – sollte in jedem Fall schriftlich mit Unterschrift und Datum erfolgen. Sofern Sie Änderungen oder Aktualisierungen (beispielsweise alle zwei Jahre) vornehmen, sollten Sie diese ebenfalls datieren und unterschreiben. Kopien sind an Ihren Arzt und Angehörige auszuhändigen und das Original ist sicher zu verwahren. Eine Karte, die Sie bei sich tragen, kann darüber Auskunft geben, wo sich das Original-Dokument befindet.

Inhalt der Patientenverfügung

Die Patientenverfügung richtet sich grundsätzlich an das zuständige Ärzte-Team. Sie kann jedoch auch um Bitten oder Anweisungen an den persönlichen Vertreter oder den behandelnden Arzt erweitert werden. Bei der Erstellung sollten Sie auf folgende Punkte achten:

Weisen Sie sich mit Vor- und Nachnamen, Geburtsdatum und Anschrift aus!
Definieren Sie genau die Situation, in der die Verfügung in Kraft treten soll.
Beschreiben Sie die medizinischen Maßnahmen und Ihre Wünsche so detailliert wie möglich.
Erörtern Sie Details zu dem Widerruf, der Verbindlichkeit, der Auslegung und Durchsetzung.

Patientenverfügung als Formular oder individuell formuliertes Dokument

Falls Sie sich dafür entscheiden Ihre Wünsche bzgl. medizinischer Maßnahmen festzuhalten, können Sie die Patientenverfügung per Formular oder individuell erstellen. Standardisierte Formulare finden Sie kostenlos im Internet, die Sie bequem ausdrucken und ausfüllen können. Beachten Sie jedoch, dass die Vorlage alle für Sie wichtigen Punkte berücksichtigt und diese von Ihnen ausreichend erläutert werden können. Ein solches Patientenverfügungsformular wird Ihnen beispielsweise vom Ministerium der Justiz und für Verbraucherschutz zur Verfügung gestellt.
Alternativ können Sie Ihre Wünsche individuell formulieren. Das Erstellen einer Patientenverfügung (ohne Formular) erfordert jedoch eine ausführliche Recherche und birgt einige Schwierigkeiten. Wenn Sie Hilfe beim Erstellen benötigen, können Sie sich an die ehrenamtlichen Mitarbeiter der AWO Betreuungsvereine wenden.

Wenn Sie sich noch weiter über Leistungen der AWO Rheinland informieren möchten, dann betrachten Sie doch einfach die Liste und Beschreibungen unserer Altenheime, um sich ein genaueres Bild von unseren Einrichtungen zu machen. Oder Sie statten uns persönlich einen Besuch ab, wir freuen uns schon auf Sie!

Palliativpflege im Altenheim

Die Bewohner eines Altenheimes sind in unterschiedlich hohem Grad von der Betreuung durch Fachpersonal abhängig. Dennoch sollen und wollen sie selbstverständlich eine möglichst hohe Lebensqualität genießen. Eben dies ist das Ziel der Palliativpflege im Altenheim.
Was bedeutet Palliativpflege eigentlich?

„Palliativ“ bedeutet im Grunde soviel wie „ummanteln“ oder „umhüllen“. In der Pflege wird dieser Begriff verwendet, wenn man davon ausgeht, dass eine vollständige Heilung nicht mehr möglich ist. Insbesondere die Palliativpflege im Altenheim ist ein wichtiger Bestandteil der täglichen Routine in der Pflege der Senioren. Es geht hierbei um ein ganzheitliches Konzept, das zur Verbesserung der Lebensqualität und dadurch zu erhöhtem Wohlbefinden beiträgt. Es bezieht sich sowohl auf die körperliche Betreuung, wie etwa Schmerzlinderung, als auch auf die Wahrnehmung von individuellen Wünschen und Bedürfnissen der Pflegebedürftigen. Die Palliativpflege im Altenheim beruht auf dem Grundsatz „so viel wie nötig, so wenig wie möglich“, womit Überversorgung und Einschränkungen des Einzelnen soweit als möglich vermieden werden sollen.

Palliativpflege im Altenheim der AWO Rheinland

Die AWO Rheinland hat es sich zur Aufgabe gemacht, nicht nur auf rein körperliche Bedürfnisse der Heimbewohner einzugehen, sondern ihnen auch davon abgesehen ein Zuhause zu bieten, in dem sie sich rundum wohlfühlen können. Palliativpflege im Altenheim ist dabei selbstverständlich und wird sehr ernst genommen. Unabhängig vom Grad der Pflegebedürftigkeit, darf Würde und Menschlichkeit nicht hinter medizinischen Maßnahmen zurücktreten. Nach diesem Prinzip unterstützt und umsorgt das Personal der AWO Altenheime die Bewohner in allen nötigen Bereichen ihres Lebens – und lässt ihnen zugleich so viel Freiraum wie möglich.

Folgende Pflegeheime der AWO bieten Palliativpflege an:

Altenzentrum „Lotte-Lemke-Haus“, Bad Kreuznach
Seniorenzentrum „Am Rosengarten“, Mainz-Oberstadt
Seniorenzentrum Mayen
AWO Haus der Generationen, Seniorenzentrum Neuwied
Senioren- und Pflegeheim „Härenwies“, Trier
Seniorenzentrum Wörrstadt
Altenzentrum „Remeyerhof“, Worms

Die Verhinderungspflege: Kosten und Leistungen

In der Verhinderungspflege werden pflegebedürftige Angehörige zuhause von einem ambulanten Pflegedienst versorgt, so lange die übliche Betreuungsperson verhindert ist. Aber wie steht es in der Verhinderungspflege mit Kosten, und wer trägt sie?

Verhinderungspflege: Kosten im Allgemeinen

Eigentlich sollten die bereitgestellten Leistungen in der Verhinderungspflege die Kosten für bis zu 28 Tage decken. In der Realität kostet die Pflege oft mehr, abhängig vom Pflegeaufwand. Informieren Sie sich also am besten vorher, wie viel Aufwand ein ambulanter Pflegedienst in Ihrem Fall pro Tag kalkuliert und wie hoch die Kosten dafür ausfallen. 1.612 Euro stehen Ihnen von Seiten der Kasse zur Verfügung. Ist dieses Budget ausgeschöpft, müssten die weiteren Kosten übernommen bzw. anderweitig abgedeckt werden. Zusätzlich fallen Ausgaben an, die nicht übernommen werden, wie etwa für die Verpflegung des Betroffenen. Hier kann sich Essen auf Rädern anbieten, um zumindest das Mittagessen lecker und günstig abzudecken.

Verhinderungspflege: Kosten, die übernommen werden

Wenn die Leistungen der Pflegekasse nicht ausreichen, um einen längeren Zeitraum zu überbrücken, dann gibt es zwei Besonderheiten, die Ihnen weiterhelfen können:
Zum einen können Sie die Hälfte Ihres Pflegegeldes weiter beziehen und so während der Verhinderungspflege Kosten decken, die von der Kasse nicht übernommen werden. Zum anderen können Sie die Hälfte des Geldes der Kurzzeitpflege dafür nutzen, die Verhinderungspflege zu verlängern. Das heißt, Sie können 806 Euro zusätzlich einsetzen, wobei dieser Betrag dann von der Kurzzeitpflege abgezogen wird. 2.418 Euro, oder eben maximal 6 Wochen können Sie so für die Verhinderungspflege verwenden.

Ambulanter Pflegedienst und Seniorenheime

Wenn Sie eine Pflegevertretung für sich brauchen, dann haben Sie mit der Verhinderungspflege eine gute Möglichkeit, mehrere kurze oder auch einen längeren zusammenhängenden Zeitraum zu überbrücken, um pflegebedürftige Angehörige trotzdem in guten Händen zu wissen. Alternativ können Sie auch (zusätzlich) auf die Kurzzeitpflege zurückgreifen, bei der die Betreuung stationär in einem Altenheim erfolgt. In beiden Fällen bietet Ihnen die AWO Rheinland professionelle Pflegefachkräfte an, die sich in den ambulanten Pflegediensten und Seniorenheimen engagiert und mit Herz um Betroffene kümmern. Informieren Sie sich jetzt über die Möglichkeiten des AWO Bezirksverband Rheinland e.V.!

Wie Sie für Ihre Verhinderungspflege den Antrag richtig stellen

Wenn betroffene Angehörige zu Hause von Privatpersonen gepflegt werden, ist das eine Aufgabe, die kaum Zeit für längere Pausen lässt. Ist die pflegende Person einmal krank oder braucht Urlaub, dann können die Fachkräfte eines ambulanten Pflegedienstes oder eines Seniorenheimes einspringen. Worauf Sie achten sollten, wenn Sie für Verhinderungspflege einen Antrag stellen, erklären wir im Folgenden.

Verhinderungspflege: Die Leistung im Überblick

Um für Verhinderungspflege den Antrag richtig stellen zu können, möchten wir Ihnen diese Leistung kurz vorstellen. Die Verhinderungspflege erlaubt es Betroffenen, bis zu 1.612 € zu erhalten, um eine ambulante oder teil/vollstationäre, professionelle Pflegevertretung zu bezahlen. Bis zu sechs Wochen pro Jahr können so überbrückt werden – auch stundenweise. Eine ähnliche Leistung, die aber nicht mit der Verhinderungspflege verwechselt werden darf, bietet die Kurzzeitpflege. Bei dieser findet die Betreuung jedoch nicht in der häuslichen Umgebung, sondern immer vollstationär in einem Pflegeheim statt.

Verhinderungspflege: Antrag stellen

Den Antrag auf Verhinderungspflege können Sie bei Ihrer jeweiligen Krankenkasse stellen. Üblicherweise gibt es dafür ein eigenes Formular, das teils auch online zur Verfügung steht. Beachten sollten Sie dabei zwei Dinge:

Der Antragsteller (also der Pflegebedürftige) muss bereits mindestens sechs Monate von Privatpersonen zu Hause gepflegt worden sein, bevor eine Verhinderungspflege möglich ist.
Dem Antragssteller muss entweder eine Pflegestufe oder eine erhebliche Einschränkung seiner Alltagskompetenz attestiert worden sein. Letzteres gilt vor allem bei Personen, die an Demenz erkrankt sind.

Neben diesen Punkten sollten Sie grundsätzlich immer bei Ihrer Krankenkasse anfragen, wie Sie für die Verhinderungspflege einen Antrag stellen sollen, bzw. wann dies möglich ist. So vermeiden Sie Probleme bei der Beantragung und der Kostenübernahme.

Hilfe durch die AWO Rheinland

Sie suchen nach erfahrenen, professionellen Pflegefachkräften, die Sie kurzzeitig vertreten? Die ambulanten Pflegedienste und Seniorenzentren der AWO Rheinland kümmern sich genauso einfühlsam um Betroffene, wie es ihre Angehörigen auch tun. Die AWO ist für Sie da!

Das Verhinderungspflegegeld: Hilfe bei der Betreuung Angehöriger

Angehörige, die zuhause gepflegt werden, verdienen eine optimale Betreuung, und wer könnte das besser als die eigenen Verwandten? Was aber, wenn ein Einkauf getätigt werden muss, oder der pflegende Angehörige Urlaub nehmen möchte, um neue Energie für die Betreuung zu sammeln? Das Verhinderungspflegegeld erlaubt Ihnen, in solchen Fällen eine externe Pflegekraft zu engagieren.

Wann erhalten Sie Verhinderungspflegegeld?

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt werden, damit Sie Verhinderungspflegegeld erhalten können:

Eine Pflegestufe oder eine erheblich eingeschränkte Alltagskompetenz muss vorliegen
Die Pflege muss zuhause und mindestens seit sechs Monaten durch nahe Angehörige stattfinden
Die Person, die die Verhinderungspflege übernimmt, darf kein naher Verwandter oder Mitbewohner sein
Verhinderungspflegegeld wird von der Pflegekasse nur nach Leistungsnachweis (Beleg über die Tätigkeit der Ersatzpflegekraft) ausgezahlt

Wie viel Verhinderungspflegegeld erhalten Sie?

Wie erwähnt, gibt es keinen Pauschalbetrag für das Verhinderungspflegegeld, eine Kostenübernahme erhalten Sie nur nach Vorlage eines Leistungsnachweises (falls Sie einen ambulanten Pflegedienst engagieren, wäre das die entsprechende Rechnung). Allerdings gibt es eine Obergrenze für das Verhinderungspflegegeld:

Zeitlich ist die Verhinderungspflege auf 42 Tage pro Kalenderjahr beschränkt
Bis zu 1.612 € werden übernommen, zusätzlich können Sie 50% der Kurzzeitpflege nutzen, um den Betrag auf insgesamt 2.418 € anzuheben
Pflegegeld erhalten Sie auch während der Verhinderungspflege weiter, allerdings nur hälftig

Die AWO Rheinland unterstützt Sie: Ambulant und stationär

Das Verhinderungspflegegeld unterstützt Sie bei der ambulanten Pflege Ihrer Angehörigen – damit Sie Ihre Verwandten in guten Händen wissen können. Aber nicht immer ist dies ausreichend, irgendwann kann der Zeitpunkt kommen, an dem eine durchgängige, stationäre Betreuung durch Pflegefachkräfte die bessere Lösung ist. In solchen Fällen bieten die Seniorenzentren der AWO Rheinland nicht nur eine individuelle Betreuung, sondern auch ein neues Zuhause, in dem alle Bewohner ein möglichst selbstbestimmtes Leben führen können. Sie interessieren sich für eines unserer Seniorenzentren und würden gerne einen Besichtigungstermin vereinbaren? Dann klicken Sie einfach auf das Seniorenheim Ihrer Wahl unterhalb dieses Textes. Wir nehmen uns gerne für Sie und Ire Fragen Zeit!

Verhinderungspflege: Voraussetzung und Leistung

Jeder, der sich mit vollem Einsatz um einen pflegebedürftigen Angehörigen kümmert, verdient auch einmal eine Pause. Aber auch in dieser Zeit soll der geliebte Mensch weiterhin in guten Händen sein. An dieser Stelle kommt die Verhinderungspflege ins Spiel.

Voraussetzung der Verhinderungspflege

Um eine Verhinderungspflege beantragen zu können, müssen zwei Voraussetzungen erfüllt sein: Die betroffene Person muss schon mindestens sechs Monate zuhause von einer Privatperson gepflegt worden sein, und es muss eine Pflegestufe vorliegen (dazu zählt hier auch die sogenannte Pflegestufe 0.

Leistung der Verhinderungspflege

Bei der Verhinderungspflege übernehmen professionelle Pflegekräfte die Betreuung des / der Betroffenen, wenn die private Pflegeperson durch Urlaub, Krankheit oder sonstiger Abwesenheit verhindert ist. Die Betreuung kann sowohl in häuslicher Umgebung durch einen mobilen Pflegedienst als auch stationär in einem unserer Seniorenzentren erfolgen. Regulär ist die Verhinderungspflege für bis zu vier Wochen im Jahr möglich. Allerdings gibt es die Möglichkeit, diesen Zeitraum auf maximal sechs Wochen zu verlängern. 1.612 Euro bzw. maximal 2.418 Euro stehen Ihnen dafür durch die Krankenkasse zur Verfügung. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Text zu den Kosten der Kurzzeitpflege.

Ihre Unterstützung: Der AWO Bezirksverband Rheinland

Auch, wenn es hart klingt: Die Pflege von Angehörigen ist zwar eine erfüllende Aufgabe, aber eben immer auch anstrengend. Nehmen Sie also gewissermaßen einen bezahlten Urlaub von der Pflege, und kehren Sie dann gestärkt wieder zurück. In der Zwischenzeit kümmern sich professionelle Pflegefachkräfte eines ambulanten Pflegedienstes oder eines vollstationären Seniorenheims um den Betroffenen. Erfahren Sie mehr über die Angebote der AWO, und überzeugen Sie sich davon, dass individuelle Seniorenbetreuung hier ernst genommen wird.

Kurzzeitpflege ohne Pflegegrad – Ist das möglich?

Die häusliche Pflege fordert von betreuenden Angehörigen oder Bekannten ständige Einsatz- und Hilfsbereitschaft. Trotz der Anstrengung werden die Pflegebedürftigen mit ganzem Herzen versorgt. Aus verschiedenen Gründen kann es jedoch sinnvoll werden Kurzzeitpflege in Anspruch zu nehmen. Die Pflegekasse stellt Betroffenen einen jährlichen Betrag zur Verfügung, der für Kurzzeitpflege genutzt werden kann. Können diese Leistungen auch für die Kurzzeitpflege ohne Pflegegrad in Anspruch genommen werden?

Kurzzeitpflegeleistung

Es kann die Situation auftreten, dass die häusliche Betreuung vorübergehend nicht garantiert werden kann oder diese nicht ausreichend ist. Zur Überbrückung dieser Zeit kann Kurzzeitpflege eine professionelle Betreuung gewährleisten – beispielsweise bei unvorhersehbar eintretender Pflegebedürftigkeit.

Verhinderungspflegeleistung

Krankheit, Kur oder Urlaub – Ist die Pflegeperson aus verschiedenen Gründen zwischenzeitlich verhindert die häusliche Pflege zu übernehmen, besteht Anspruch auf Verhinderungspflegeleistung. Diese Form der Kurzzeitpflege ist auch ohne Pflegegrad möglich: So erhalten Personen, denen ein erheblicher Betreuungsaufwand, aber kein Pflegegrad anerkannt wurde, ebenfalls die Leistung für Verhinderungspflege.

Werden in der Kurzzeitpflege Kosten von der Versicherung übernommen?

Wenn der Angehörige eines pflegebedürftigen Menschen einmal kurzzeitig verhindert sein sollte oder Urlaub machen möchte, kann er die sogenannte Kurzzeitpflege beantragen. In der Regel werden in der Kurzzeitpflege die Kosten von der Pflegekasse übernommen. Da die Kurzzeitpflege jedoch nur für Ausnahmefälle gedacht ist, gibt es einige Besonderheiten zu beachten, die im Folgenden erläutert werden.

Kurzzeitpflege: Kosten und Voraussetzungen

Die Kurzzeitpflege ist in der Regel eine stationäre Leistung, d.h. der Pflegebedürftige kann für bis zu 28 Tage und bis zu einem Wert von 1.612 Euro/Jahr (Pflegestufe I-III) in einem Seniorenhaus wohnen. Für die in der Kurzzeitpflege anfallenden Kosten kommt die Krankenkasse auf. Eine Bedingung hierfür ist, dass die Betreuung zu Hause nicht sichergestellt werden kann. Nicht enthalten in der Kurzzeitpflege sind Kosten für die Unterkunft und Verpflegung sowie das Überschreiten der 28-Tagefrist. Dieser Teil ist vom Versicherten selbst zu tragen.

Pflegestufe beantragen

Um in der Kurzzeitpflege Kosten von Hilfsmitteln und Sachleistungen erstattet zubekommen, muss zunächst eine Pflegestufe bei der zu pflegenden Person festgestellt werden. Sie richtet sich unter anderem nach der aufgebrachten Zeit für Körperpflege, Toilettengänge, Ankleiden und Essen. Dieser Aufwand wird von einem Gutachter des MDK (Medizinischer Dienst der Krankenversicherung) eingeschätzt. Versicherte ohne Pflegestufe können die Kurzzeitpflege ebenfalls wahrnehmen, sofern zumindest eine eingeschränkte Alltagskompetenz festgestellt wurde.

Weitere Informationen

Wenn die Pflege und Betreuung bei Ihnen zuhause vorübergehend nicht gewährleistet werden kann, können Sie die Kurzzeitpflege in einer Einrichtung der AWO Rheinland in Anspruch nehmen. Der Pflegebedürftige erhält für diese Zeit die professionelle Betreuung und Versorgung, die er braucht. Zudem kann er die zahlreichen Angebote der Seniorenhäuser, wie z.B. den offenen Mittagstisch nutzen. Jeder Bewohner in der Kurzzeitpflege wird sich hier so wohlfühlen wie jeder unserer Bewohner in stationärer Pflege auch. Verwandte können sich dabei stets sicher sein, dass ihre Angehörigen in dieser Zeit zuverlässig, kompetent und liebevoll betreut werden.

Wenn Sie sich noch weiter über Leistungen der AWO Rheinland informieren möchten, dann betrachten Sie doch einfach die Liste und Beschreibungen unserer Altenheime, um sich ein genaueres Bild von unseren Einrichtungen zu machen. Oder Sie statten uns persönlich einen Besuch ab, wir freuen uns schon auf Sie!

Kurzzeitpflege – Eine willkommene Abwechslung zu familiärer Betreuung

Mit zunehmendem Alter stellt sich für viele Menschen die Frage, ob professionelle Pflege, wie sie ein Altenheim bietet, nötig wird oder nicht. Dies ist nicht immer leicht zu beantworten. Sowohl betroffene Personen selbst, aber auch Kinder oder andere nahe Angehörige möchten oft den Kreis der Familie so lang wie möglich intakt halten. Dies kann durch Langzeitpflege in einem nahegelegenen Heim möglich gemacht werden, oder aber durch private Betreuung innerhalb der Familie und gegebenenfalls Kurzzeitpflege. Kosten und Qualität der Betreuung spielen dabei natürlich immer eine große Rolle.
Pflege in der Familie

Solange keine all zu schwere Pflegebedürftigkeit besteht, bietet es sich an, die Pflege nach Möglichkeit selbst zu übernehmen. Altenpflege innerhalb der Familie wäre in diesem Fall eine geeignete Lösung – denn selbst das beste Pflegeheim kann nicht die liebende Familie ersetzten. Eine gewohnte Umgebung, vertraute Menschen und die Einbindung ins Alltagsleben, das alles bietet Sicherheit und Wohlgefühl und wirkt sich daher positiv auf Psyche und Gesundheit aus. Auch erlaubt es die Pflege zu Hause in erhöhtem Maße, sich am täglichen Leben aktiv zu beteiligen und dadurch geistig wie körperlich agil zu bleiben.
Trotz all der positiven Aspekte sollte man aber nicht vergessen, dass eine pflegebedürftige Person auch immer eine Beanspruchung für die Familie darstellt. Nicht jeder ist in der Lage, „richtig“ zu pflegen. Oft mangelt es an medizinischen, bzw. pflegerischen Kenntnissen, die leider bei steigender Pflegebedürftigkeit auch alle Liebe nicht ganz ersetzen kann. Zudem erfordert die heimische Pflege Zeit, die nicht jeder Berufstätige so einfach entbehren kann. Auch die zusätzliche körperliche wie seelische Belastung sollte man nicht unterschätzen. Hier bietet das Konzept der Kurzzeitpflege eine meist willkommene Abwechslung.

Kurzzeitpflege: Kosten

Denn selbst wenn man bereit und in der Lage ist, eine gute, vollständige Pflege zu leisten, können Umstände auftreten, in denen dies für eine Weile nicht mehr möglich ist. Das kann beispielsweise ein Urlaub sein, den auch pflegende Familienangehörige benötigen. Es kann aber auch durch einen Krankenhausaufenthalt oder ähnliches vorübergehend ein höherer Bedarf an Pflegeaufwand bestehen, den zu leisten man dann nicht mehr fähig ist. Für solche und andere Situationen bieten viele Altenheime eine Lösung in Form von Kurzzeitpflege. Kosten sind hierbei neben der Qualität verständlicherweise eine der ersten Fragen, die geklärt werden müssen. Zum Teil können diese von der Pflegekasse übernommen werden. Grundlegend gilt hierbei der § 42 Sozialgesetzbuch XI, der Pflegekassen dazu verpflichtet, Kurzzeitpflege für bis zu vier Wochen im Jahr mit einem Gesamtbetrag von 1.612 € zu unterstützen. Fragen Sie am besten rechtzeitig bei Ihrer Pflegekasse nach und stellen Sie einen entsprechenden Antrag. Der andere Teil muss immer von privat getragen werden und hängt von den Kosten des Pflegeheims selbst ab.

Kurzzeitpflege in den AWO Altenheimen

Altenheime der AWO Rheinland bieten neben kompetenter und liebevoller Langzeitpflege selbstverständlich auch Kurzzeitpflege. Kosten-Informationen hierzu können Sie direkt im Ratgeber Pflege unter Pflegeheimkosten einsehen. Die Kurzzeitpflege-Kosten mögen hier variieren – die Qualität der Pflege ist aber in jedem Pflegeheim der AWO Rheinland auf höchstem Niveau. Dies lässt die AWO freiwillig von unabhängigen Prüfern regelmäßig überprüfen, denn das Wohl der Bewohner – ob nun in Lang- oder Kurzzeitpflege – liegt hier jedem am Herzen.

Sie sind auf der Suche nach ausführlicheren Informationen über Lang- oder Kurzzeitpflege in den AWO Altenheimen? Dann besuchen Sie doch direkt einmal die Altenheime der AWO Rheinland.

Einwilligungsvorbehalt bei Betreuung und Pflege

In der gesetzlichen Betreuung wird Personen, die ihren Alltag und ihre Interessen nicht mehr alleine regeln und vertreten können (z.B. bei Demenz), ein unterstützender Betreuer zur Seite gestellt. Der Betroffene ist jedoch nicht durch die Anordnung einer Betreuung automatisch bevormundet oder geschäftsunfähig. So kann er weiterhin rechtsgültige Handlungen, wie Verträge, ausführen, die womöglich zu seinem Nachteil sein können. An dieser Stelle schützt der Einwilligungsvorbehalt in der Betreuung.

Was versteht man unter einem Einwilligungsvorbehalt?

Der angeordnete Einwilligungsvorbehalt (Betreuung und Pflege) schränkt die Geschäftsfähigkeit der betreuten Person grundsätzlich nicht ein, sondern soll den Betroffenen vor nachteiligen Geschäften schützen. Gemäß dem Vorbehalt wird in bestimmten Aufgaben- und Lebensbereichen zusätzlich die Einwilligung des gesetzlichen Betreuers erforderlich, bevor die Handlung des Betreuten wirksam wird. Schließt der Betreute beispielsweise einen Vertrag ab, ohne dass der Betreuer eingewilligt hat, kann der Vertrag für ungültig erklärt werden.

Was bedeutet der Einwilligungsvorbehalt für den Betreuten?

Mit Hilfe dieser gesetzlichen Regelung soll die betreute Person davor geschützt werden sich selbst oder ihr Vermögen zu schädigen. Deshalb ordnet das Vormundschaftsgericht nur dann den Einwilligungsvorbehalt in der Betreuung an, wenn erhebliche Gefahr vor Selbstschädigung besteht. Der Vorbehalt wird für klar definierte Bereiche ausgesprochen, welche nach einer Anhörung der Betreuung sowie des Betreuten festgelegt werden.
Nachdem der Einwilligungsvorbehalt für rechtswirksam erklärt wird, ist die betreute Person nicht mehr in der Lage alleine Entscheidungen in diesem Aufgaben- oder Lebensbereich zu treffen.
Abhängig von der geistigen Gesundheit ist der Betreute jedoch weiterhin in der Lage getroffene Entscheidungen zu revidieren, die nicht in seinem Willen getroffen wurden. Sofern weiterhin die Rechtsfähigkeit der betroffenen Person vorliegt, kann sie demnach die Handlungen der gesetzlichen Betreuung (zum Beispiel die Unterbringung in einem Altenheim) jederzeit widerrufen.

Was bedeutet der Einwilligungsvorbehalt für die Betreuung?

Der Betreuer wird zu dem gesetzlichen Vertreter des Betroffenen und hat sich auch für seine Handlungen juristisch zu verantworten. Im Falle eines Einwilligungsvorbehalts ist die Betreuung nach wie vor verpflichtet, für alle getroffenen Entscheidungen gerade zu stehen. So sollen Uneinigkeiten oder Streitfälle verhindert werden.

Kann der Vorbehalt für jeden Lebensbereich gültig werden?

Nein, bestimmte Bereiche wurden vom Gesetzgeber bewusst ausgeschlossen, für die der Betreute in jedem Fall eigenständig entscheiden darf und die somit niemals der Entscheidungsgewalt der Betreuung unterstellt sind. Zu diesen Lebensbereichen zählen beispielsweise das Erb- und Schenkungsrecht sowie der Abschluss oder die Auflösung eines Ehevertrags bzw. eines Vertrags für eine Lebensgemeinschaft.

Wie Sie sehen dient der Einwilligungsvorbehalt nur Ihrem Schutz. Sollten Sie also in ein Altenheim einziehen, dann nur, weil Sie sich selbst dafür entschieden haben. Informieren Sie sich jetzt über die Altenheime der AWO Rheinland, um eine informierte Entscheidung treffen zu können!

Vorsorgevollmacht bei Demenz

Menschen, die an Demenz oder anderen schweren Krankheiten leiden, sind ab einem bestimmten Stadium oft nicht mehr in der Lage, wichtige Entscheidungen selbstverantwortlich zu fällen. In Deutschland ist es möglich eine vertraute Person zu bestimmen, die stellvertretend für den Betroffenen handelt. Falls der Erkrankte nicht mehr geschäfts- oder handlungsfähig ist, tritt die Vorsorgevollmacht bei Demenz in Kraft.

Die Vorsorgevollmacht erteilen

Die Form

Die betroffene Person muss die Vorsorgevollmacht in schriftlicher Form erteilen. Mit der Unterschrift des Patienten wird das Dokument wirksam. Obwohl nicht gesetzlich vorgeschrieben, ist eine notarielle Beglaubigung oder Beurkundung dennoch wichtig, da bestimmte Institutionen (z.B. Banken oder Behörden) nur notariell beglaubigte Vollmachten akzeptieren.

Der Inhalt

Vom Gesetzgeber gibt es keine Vorschriften, wie der Inhalt der Vorsorgevollmacht bei Demenz aussehen muss. Es besteht auch die Möglichkeit, mehrere Personen zu ermächtigen, stellvertretend zu handeln. Dabei sollten die jeweiligen Zuständigkeiten dann genau bestimmt werden. Wichtig ist, dass möglichst genau festgehalten wird, wann die bevollmächtigte Person im Namen des Erkrankten entscheiden oder handeln soll. Dieses Recht kann beispielsweise nur für finanzielle oder medizinische Angelegenheiten eingeräumt werden. Es ist zu empfehlen, dass vertraute Angehörige oder Freunde bereits beim Verfassen der Vollmacht miteinbezogen werden.

Der Zeitpunkt

Bevor die Vorsorgevollmacht bei Demenz aufgesetzt wird, sollte der Bevollmächtigte in jedem Fall informiert und gefragt werden, ob er das übertragene Recht überhaupt ausführen möchte.
Wann soll die Vollmacht erteilt werden? Generell gilt hier: Je früher, desto besser. Denn zum Zeitpunkt der Vollmachterteilung muss die betroffene Person noch geschäftsfähig sein.

Der Aufbewahrungsort

Verwahren Sie die Vorsorgevollmacht an einem sicheren Ort, über den alle beteiligten Personen informiert sind. Als Aufbewahrungsort können auch eine Bank, ein Notar oder Rechtsanwalt infrage kommen.

Entscheidungen für Demenzerkrankte treffen

Bevollmächtigte sollten sich bewusst sein, dass sie die Verantwortung für die betroffene Person tragen. Entscheidungen, wie beispielsweise die Verlegung in ein Pflegeheim für Demenzerkrankte, sollten daher vorsorglich getroffen werden. Informieren Sie sich frühzeitig über geeignete Einrichtungen, die Ihnen die benötigte Betreuung bieten können. Die Altenheime der AWO Rheinland sind bestens auf Bewohner mit Demenz ausgerichtet. Ein spezielles Pflegemodell und integrierte Pflegeoasen ermöglichen uns, individuell und professionell auf an Demenz erkrankte Menschen einzugehen. Informieren Sie sich jetzt über Pflegeheime für Demenzerkrankte in Rheinland!

Sie haben noch Fragen zum Thema „Vorsorgevollmacht bei Demenz“? Dann wenden Sie sich doch an die Demenzberatungsstellen der AWO Rheinland ! Wir nehmen uns gerne für Sie Zeit und helfen Ihnen weiter. Jetzt eine Demenzberatungsstelle in Ihrer Nähe finden oder sich direkt über ein Altenheim mit Dementenpflege informieren!

Pflegeheim für Demenzkranke

Demenz ist eine Erkrankung, die mit wachsenden Verhaltensänderungen einhergeht und professionelle Pflege erfordert. Für die Angehörigen ergibt sich daraus eine nur schwer zu bewältigende Situation, da die Patienten zu jeder Zeit umsorgt werden müssen. Ein Pflegeheim für Demenzkranke bietet daher eine optimale Lösung.

Was ist Demenz?

Der Begriff „Demenz“ (lat. dementia) bedeutet übersetzt so viel wie „ohne Geist“. Der Name soll darauf hinweisen, dass die Krankheit das Gehirn betrifft. Die bekannteste, wenn auch nicht einzige, Variante ist die Alzheimer-Demenz.

Die meisten verbinden mit der Demenzerkrankung vor allem eine Störung des Gedächtnisses. Aber auch andere Funktionen werden beeinträchtigt, wie etwa die Lern- und Reaktionsfähigkeit. Hinzu kommen oft Stimmungsschwankungen sowie Sprachschwierigkeiten, die die Erkrankten dazu zwingen, kürzere und einfachere Sätze zu bilden. Besonders im Anfangsstadium nimmt das Umfeld diese Veränderungen womöglich gar nicht wahr, wohl aber die Betroffenen selbst, die darauf oft mit Angst, Wut, oder Scham reagieren. In diesem Stadium ist ein Pflegeheim für Demenzkranke meist noch nicht nötig, doch im weiteren Verlauf wird professionelle Pflege irgendwann unerlässlich. Denn so schleichend die Krankheit auch beginnt, sie schreitet unaufhaltsam fort und führt zu immer größeren Störungen im Gedächtnis: die Erinnerung sowie das Gefühl für Zeit und Ort gehen weiter verloren, ebenso wie die Sprachfähigkeit, bis die Betroffenen sich im Alltagsleben nicht mehr allein zurecht finden und selbst nahe Verwandte nicht mehr identifizieren können. Spätestens zu diesem Zeitpunkt sind sie vollkommen von der Unterstützung anderer Menschen abhängig.

AWO Pflegeheime für Demenzkranke

Durch gezielten Umgang mit Demenzkranken ist es sehr wohl möglich, in den Verlauf der Krankheit positiv einzugreifen und ihn zu verlangsamen. Die AWO Rheinland hat sich unter anderem eben auf dieses Gebiet spezialisiert und bietet in ihren Pflegeheimen eine ebenso professionelle (z.B. mit dem Pflegemodell für Demenzkranke) wie liebevolle Betreuung. Nicht nur auf geistigen Erhalt und Förderung wird hier Wert gelegt. Mindestens genauso wichtig ist der seelische Zustand der Betroffenen. Sie sollen sich wohl fühlen in ihrer Umgebung und im Umgang mit ihren Betreuern Wärme und Verständnis finden. In einem Pflegeheim für Demenzkranke der AWO können sich die Bewohner in ihrer eigenen Welt frei entfalten und sich dennoch geborgen fühlen.

Sie möchten noch mehr über Pflegeheime für Demenzkranke erfahren? Ein AWO Pflegeheime für Demenzkranke finden Sie auch in Ihrer Nähe! Informieren Sie sich jetzt über die Pflegeheime der AWO Rheinland.

Alzheimer: Symptome und Warnzeichen

Alzheimer ist eine Art der Demenz, an der hauptsächlich ältere Menschen erkranken. Charakteristisch ist dabei eine Verschlechterung der geistigen Leistungsfähigkeit und des Gedächtnisses. Wir möchten Ihnen helfen, diese Alzheimer Symptome rechtzeitig zu erkennen.

Alzheimer: Symptome

Der schleichende Krankheitsverlauf ist ein Hauptproblem bei der Diagnose von Alzheimer. Symptome verschlimmern sich über längere Zeiträume hinweg und werden so oft als normales Verhalten angesehen. Halten Sie also am besten fest, wie oft Sie solche Warnzeichen erkennen, und ob diese sich mit der Zeit häufen.
Folgende Verhaltensauffälligkeiten können auf Alzheimer hindeuten:

Vergesslichkeit
Orientierungsprobleme
Stimmungsschwankungen
Apathie und Antriebslosigkeit

Die Diagnose

Es gibt mehrere medizinische Tests, die Alzheimer relativ eindeutig nachweisen können. Allerdings sollten davor Anhaltspunkte gesammelt werden, denn eine Untersuchung bedeutet immer auch Stress für die Betroffenen, auch ohne eine tatsächliche Erkrankung an Alzheimer. Symptome sollten entsprechend dokumentiert und auch mit anderen Familienmitgliedern besprochen werden. Eine weitere Möglichkeit sind Demenzberatungsstellen, die Ihnen professionell weiterhelfen können.

Die Bestätigung

Sollte tatsächlich ein Angehöriger an Alzheimer oder einer anderen Form von Demenz erkrankt sein, so sollten Sie Vorsorge treffen. Die Krankheit ist zwar nicht heilbar, aber mit der richtigen Betreuung ist ein relativ selbstbestimmtes Leben weiterhin möglich. Mit Hilfe einer Vorsorgevollmacht oder einer Betreuungsverfügung können Betroffene zudem selbst Einfluss auf ihren weiteren Lebensverlauf nehmen, etwa auf die Art ihrer Betreuung.

Das Pflegemodell der AWO Rheinland

Bei fortgeschrittener Demenz steigt der Pflegeaufwand. Eine vollstationäre Pflege ist so oft die beste Lösung für Angehörige mit Alzheimer. Symptome und Krankheitsverlauf können dort mit Hilfe der richtigen Betreuung abgeschwächt werden. Die Altenheime der AWO Rheinland setzen dabei auf das Pflegemodell von Professor Erwin Böhm, das die Selbstständigkeit von Betroffenen fördert und möglichst lange erhält. Finden Sie jetzt ein neues Zuhause für sich oder ein geliebtes Familienmitglied, in dem jeder Bewohner eine individuelle und optimale Betreuung erfährt: Ein Seniorenheim der AWO Rheinland!
Finde

Behandlungspflege im Überblick

Üblicherweise wird eine ambulante Pflege, also die Betreuung durch Fachkräfte im eigenen Zuhause, durch die Pflegekassen bezuschusst, sofern eine Pflegestufe vorliegt. Die Behandlungspflege dagegen wird auch ohne Pflegestufe von der Krankenkasse fast vollständig bezahlt, ist aber an bestimmte Voraussetzungen gebunden.

Die häusliche Krankenpflege: Behandlungspflege

Die Behandlungspflege ist ein fester Bestandteil der sogenannten häuslichen Pflege. Diese kann nur von einem Arzt verordnet werden und bedarf der Genehmigung durch die Krankenkasse, die dann auch fast die gesamten Kosten der Pflege übernimmt. Die Behandlungspflege dient dazu, bereits bestehende Krankheiten zu kurieren und eine Verschlechterung des Gesundheitszustands zu verhindern. Sie bietet somit eine begrenzte Alternative zu einem Krankenhausaufenthalt, kann aber auch als Ergänzung zu diesem zum Einsatz kommen. Die Behandlungspflege wird von Pflegefachpersonal übernommen.

Die häusliche Krankenpflege: Grundpflege und Versorgung

Neben der Behandlungspflege gibt es noch zwei weitere Bereiche: Die Grundpflege (Ernährung und Körperpflege) sowie die hauswirtschaftliche Versorgung (Besorgungen, Reinigung, Kochen usw.). Voraussetzung einer häuslichen Pflege ist, dass diese medizinisch notwendig ist, im Haushalt des Pflegebedürftigen erbracht wird, und dass keine Person im Haushalt lebt, die die oben genannten Leistungen selbst erbringen könnte. Lebt also ein Angehöriger im Haus, so muss die Grundpflege (unter Anleitung des Pflegefachpersonals) sowie die Versorgung nach Möglichkeit von diesem übernommen werden. Die Behandlungspflege hingegen wird immer vom Fachpersonal durchgeführt.

Dauer und Kosten der Pflege

Die häusliche Pflege wird für 14 Tage verordnet, anschließend kann sie je nach Notwendigkeit verlängert werden. Die Gesamtdauer hängt von Ihrer jeweiligen Krankenkasse ab. Unabhängig von der Dauer beträgt Ihre Selbstbeteiligung an den Kosten 10%, während die restlichen 90% von der Krankenkasse übernommen werden.

Alternative Pflegearten

Im Kern ähnelt die Behandlungspflege sehr der ambulanten Pflege, die Sie mit einer Pflegestufe erhalten können. Die hauswirtschaftliche Versorgung kann zumindest teilweise auch von anderen Diensten übernommen werden, etwa dem Service “Essen auf Rädern“ . Einen vollwertigen Ersatz für die häusliche Pflege insgesamt kann aber nur eine vollstationäre Pflege bieten – inklusive einem Zuhause. Denn in den Altenheimen der AWO Rheinland geht es nicht nur um Ihr körperliches, sondern auch Ihr seelisches Wohlbefinden. Unser Pflegefachpersonal hat stets ein offenes Ohr und sorgt zusammen mit den anderen Bewohnern für ein freundliches, herzliches Klima. Und das ist es, was ein Zuhause letztendlich ausmacht.

Kurzzeitpflege – Eine willkommene Abwechslung zu familiärer Betreuung

Mit zunehmendem Alter stellt sich für viele Menschen die Frage, ob professionelle Pflege, wie sie ein Altenheim bietet, nötig wird oder nicht. Dies ist nicht immer leicht zu beantworten. Sowohl betroffene Personen selbst, aber auch Kinder oder andere nahe Angehörige möchten oft den Kreis der Familie so lang wie möglich intakt halten. Dies kann durch Langzeitpflege in einem nahegelegenen Heim möglich gemacht werden, oder aber durch private Betreuung innerhalb der Familie und gegebenenfalls Kurzzeitpflege. Kosten und Qualität der Betreuung spielen dabei natürlich immer eine große Rolle.

Pflege in der Familie

Solange keine all zu schwere Pflegebedürftigkeit besteht, bietet es sich an, die Pflege nach Möglichkeit selbst zu übernehmen. Altenpflege innerhalb der Familie wäre in diesem Fall eine geeignete Lösung – denn selbst das beste Pflegeheim kann nicht die liebende Familie ersetzten. Eine gewohnte Umgebung, vertraute Menschen und die Einbindung ins Alltagsleben, das alles bietet Sicherheit und Wohlgefühl und wirkt sich daher positiv auf Psyche und Gesundheit aus. Auch erlaubt es die Pflege zu Hause in erhöhtem Maße, sich am täglichen Leben aktiv zu beteiligen und dadurch geistig wie körperlich agil zu bleiben.
Trotz all der positiven Aspekte sollte man aber nicht vergessen, dass eine pflegebedürftige Person auch immer eine Beanspruchung für die Familie darstellt. Nicht jeder ist in der Lage, „richtig“ zu pflegen. Oft mangelt es an medizinischen, bzw. pflegerischen Kenntnissen, die leider bei steigender Pflegebedürftigkeit auch alle Liebe nicht ganz ersetzen kann. Zudem erfordert die heimische Pflege Zeit, die nicht jeder Berufstätige so einfach entbehren kann. Auch die zusätzliche körperliche wie seelische Belastung sollte man nicht unterschätzen. Hier bietet das Konzept der Kurzzeitpflege eine meist willkommene Abwechslung.

Kurzzeitpflege: Kosten

Denn selbst wenn man bereit und in der Lage ist, eine gute, vollständige Pflege zu leisten, können Umstände auftreten, in denen dies für eine Weile nicht mehr möglich ist. Das kann beispielsweise ein Urlaub sein, den auch pflegende Familienangehörige benötigen. Es kann aber auch durch einen Krankenhausaufenthalt oder ähnliches vorübergehend ein höherer Bedarf an Pflegeaufwand bestehen, den zu leisten man dann nicht mehr fähig ist. Für solche und andere Situationen bieten viele Altenheime eine Lösung in Form von Kurzzeitpflege. Kosten sind hierbei neben der Qualität verständlicherweise eine der ersten Fragen, die geklärt werden müssen. Zum Teil können diese von der Pflegekasse übernommen werden. Grundlegend gilt hierbei der § 42 Sozialgesetzbuch XI, der Pflegekassen dazu verpflichtet, Kurzzeitpflege für bis zu vier Wochen im Jahr mit einem Gesamtbetrag von 1.612 € zu unterstützen. Fragen Sie am besten rechtzeitig bei Ihrer Pflegekasse nach und stellen Sie einen entsprechenden Antrag. Der andere Teil muss immer von privat getragen werden und hängt von den Kosten des Pflegeheims selbst ab.
Kurzzeitpflege in den AWO Altenheimen

Altenheime der AWO Rheinland bieten neben kompetenter und liebevoller Langzeitpflege selbstverständlich auch Kurzzeitpflege. Kosten-Informationen hierzu können Sie direkt im Ratgeber Pflege unter Pflegeheimkosten einsehen. Die Kurzzeitpflege-Kosten mögen hier variieren – die Qualität der Pflege ist aber in jedem Pflegeheim der AWO Rheinland auf höchstem Niveau. Dies lässt die AWO freiwillig von unabhängigen Prüfern regelmäßig überprüfen, denn das Wohl der Bewohner – ob nun in Lang- oder Kurzzeitpflege – liegt hier jedem am Herzen.

Sie sind auf der Suche nach ausführlicheren Informationen über Lang- oder Kurzzeitpflege in den AWO Altenheimen? Dann besuchen Sie doch direkt einmal die Altenheime der AWO Rheinland.

Einwilligungsvorbehalt bei Betreuung und Pflege

In der gesetzlichen Betreuung wird Personen, die ihren Alltag und ihre Interessen nicht mehr alleine regeln und vertreten können (z.B. bei Demenz), ein unterstützender Betreuer zur Seite gestellt. Der Betroffene ist jedoch nicht durch die Anordnung einer Betreuung automatisch bevormundet oder geschäftsunfähig. So kann er weiterhin rechtsgültige Handlungen, wie Verträge, ausführen, die womöglich zu seinem Nachteil sein können. An dieser Stelle schützt der Einwilligungsvorbehalt in der Betreuung.

Was versteht man unter einem Einwilligungsvorbehalt?

Der angeordnete Einwilligungsvorbehalt (Betreuung und Pflege) schränkt die Geschäftsfähigkeit der betreuten Person grundsätzlich nicht ein, sondern soll den Betroffenen vor nachteiligen Geschäften schützen. Gemäß dem Vorbehalt wird in bestimmten Aufgaben- und Lebensbereichen zusätzlich die Einwilligung des gesetzlichen Betreuers erforderlich, bevor die Handlung des Betreuten wirksam wird. Schließt der Betreute beispielsweise einen Vertrag ab, ohne dass der Betreuer eingewilligt hat, kann der Vertrag für ungültig erklärt werden.

Was bedeutet der Einwilligungsvorbehalt für den Betreuten?

Mit Hilfe dieser gesetzlichen Regelung soll die betreute Person davor geschützt werden sich selbst oder ihr Vermögen zu schädigen. Deshalb ordnet das Vormundschaftsgericht nur dann den Einwilligungsvorbehalt in der Betreuung an, wenn erhebliche Gefahr vor Selbstschädigung besteht. Der Vorbehalt wird für klar definierte Bereiche ausgesprochen, welche nach einer Anhörung der Betreuung sowie des Betreuten festgelegt werden.
Nachdem der Einwilligungsvorbehalt für rechtswirksam erklärt wird, ist die betreute Person nicht mehr in der Lage alleine Entscheidungen in diesem Aufgaben- oder Lebensbereich zu treffen.
Abhängig von der geistigen Gesundheit ist der Betreute jedoch weiterhin in der Lage getroffene Entscheidungen zu revidieren, die nicht in seinem Willen getroffen wurden. Sofern weiterhin die Rechtsfähigkeit der betroffenen Person vorliegt, kann sie demnach die Handlungen der gesetzlichen Betreuung (zum Beispiel die Unterbringung in einem Altenheim) jederzeit widerrufen.

Was bedeutet der Einwilligungsvorbehalt für die Betreuung?

Der Betreuer wird zu dem gesetzlichen Vertreter des Betroffenen und hat sich auch für seine Handlungen juristisch zu verantworten. Im Falle eines Einwilligungsvorbehalts ist die Betreuung nach wie vor verpflichtet, für alle getroffenen Entscheidungen gerade zu stehen. So sollen Uneinigkeiten oder Streitfälle verhindert werden.

Kann der Vorbehalt für jeden Lebensbereich gültig werden?

Nein, bestimmte Bereiche wurden vom Gesetzgeber bewusst ausgeschlossen, für die der Betreute in jedem Fall eigenständig entscheiden darf und die somit niemals der Entscheidungsgewalt der Betreuung unterstellt sind. Zu diesen Lebensbereichen zählen beispielsweise das Erb- und Schenkungsrecht sowie der Abschluss oder die Auflösung eines Ehevertrags bzw. eines Vertrags für eine Lebensgemeinschaft.

Wie Sie sehen dient der Einwilligungsvorbehalt nur Ihrem Schutz. Sollten Sie also in ein Altenheim einziehen, dann nur, weil Sie sich selbst dafür entschieden haben. Informieren Sie sich jetzt über die Altenheime der AWO Rheinland, um eine informierte Entscheidung treffen zu können!

Vorsorgevollmacht bei Demenz

Menschen, die an Demenz oder anderen schweren Krankheiten leiden, sind ab einem bestimmten Stadium oft nicht mehr in der Lage, wichtige Entscheidungen selbstverantwortlich zu fällen. In Deutschland ist es möglich eine vertraute Person zu bestimmen, die stellvertretend für den Betroffenen handelt. Falls der Erkrankte nicht mehr geschäfts- oder handlungsfähig ist, tritt die Vorsorgevollmacht bei Demenz in Kraft.

Die Vorsorgevollmacht erteilen

Die Form

Die betroffene Person muss die Vorsorgevollmacht in schriftlicher Form erteilen. Mit der Unterschrift des Patienten wird das Dokument wirksam. Obwohl nicht gesetzlich vorgeschrieben, ist eine notarielle Beglaubigung oder Beurkundung dennoch wichtig, da bestimmte Institutionen (z.B. Banken oder Behörden) nur notariell beglaubigte Vollmachten akzeptieren.

Der Inhalt

Vom Gesetzgeber gibt es keine Vorschriften, wie der Inhalt der Vorsorgevollmacht bei Demenz aussehen muss. Es besteht auch die Möglichkeit, mehrere Personen zu ermächtigen, stellvertretend zu handeln. Dabei sollten die jeweiligen Zuständigkeiten dann genau bestimmt werden. Wichtig ist, dass möglichst genau festgehalten wird, wann die bevollmächtigte Person im Namen des Erkrankten entscheiden oder handeln soll. Dieses Recht kann beispielsweise nur für finanzielle oder medizinische Angelegenheiten eingeräumt werden. Es ist zu empfehlen, dass vertraute Angehörige oder Freunde bereits beim Verfassen der Vollmacht miteinbezogen werden.

Der Zeitpunkt

Bevor die Vorsorgevollmacht bei Demenz aufgesetzt wird, sollte der Bevollmächtigte in jedem Fall informiert und gefragt werden, ob er das übertragene Recht überhaupt ausführen möchte.
Wann soll die Vollmacht erteilt werden? Generell gilt hier: Je früher, desto besser. Denn zum Zeitpunkt der Vollmachterteilung muss die betroffene Person noch geschäftsfähig sein.

Der Aufbewahrungsort

Verwahren Sie die Vorsorgevollmacht an einem sicheren Ort, über den alle beteiligten Personen informiert sind. Als Aufbewahrungsort können auch eine Bank, ein Notar oder Rechtsanwalt infrage kommen.

Entscheidungen für Demenzerkrankte treffen

Bevollmächtigte sollten sich bewusst sein, dass sie die Verantwortung für die betroffene Person tragen. Entscheidungen, wie beispielsweise die Verlegung in ein Pflegeheim für Demenzerkrankte, sollten daher vorsorglich getroffen werden. Informieren Sie sich frühzeitig über geeignete Einrichtungen, die Ihnen die benötigte Betreuung bieten können. Die Altenheime der AWO Rheinland sind bestens auf Bewohner mit Demenz ausgerichtet. Ein spezielles Pflegemodell und integrierte Pflegeoasen ermöglichen uns, individuell und professionell auf an Demenz erkrankte Menschen einzugehen. Informieren Sie sich jetzt über Pflegeheime für Demenzerkrankte in Rheinland!

Sie haben noch Fragen zum Thema „Vorsorgevollmacht bei Demenz“? Dann wenden Sie sich doch an die Demenzberatungsstellen der AWO Rheinland ! Wir nehmen uns gerne für Sie Zeit und helfen Ihnen weiter. Jetzt eine Demenzberatungsstelle in Ihrer Nähe finden oder sich direkt über ein Altenheim mit Dementenpflege informieren!

Pflegeheim für Demenzkranke

Demenz ist eine Erkrankung, die mit wachsenden Verhaltensänderungen einhergeht und professionelle Pflege erfordert. Für die Angehörigen ergibt sich daraus eine nur schwer zu bewältigende Situation, da die Patienten zu jeder Zeit umsorgt werden müssen. Ein Pflegeheim für Demenzkranke bietet daher eine optimale Lösung.
Was ist Demenz?

Der Begriff „Demenz“ (lat. dementia) bedeutet übersetzt so viel wie „ohne Geist“. Der Name soll darauf hinweisen, dass die Krankheit das Gehirn betrifft. Die bekannteste, wenn auch nicht einzige, Variante ist die Alzheimer-Demenz.

Die meisten verbinden mit der Demenzerkrankung vor allem eine Störung des Gedächtnisses. Aber auch andere Funktionen werden beeinträchtigt, wie etwa die Lern- und Reaktionsfähigkeit. Hinzu kommen oft Stimmungsschwankungen sowie Sprachschwierigkeiten, die die Erkrankten dazu zwingen, kürzere und einfachere Sätze zu bilden. Besonders im Anfangsstadium nimmt das Umfeld diese Veränderungen womöglich gar nicht wahr, wohl aber die Betroffenen selbst, die darauf oft mit Angst, Wut, oder Scham reagieren. In diesem Stadium ist ein Pflegeheim für Demenzkranke meist noch nicht nötig, doch im weiteren Verlauf wird professionelle Pflege irgendwann unerlässlich. Denn so schleichend die Krankheit auch beginnt, sie schreitet unaufhaltsam fort und führt zu immer größeren Störungen im Gedächtnis: die Erinnerung sowie das Gefühl für Zeit und Ort gehen weiter verloren, ebenso wie die Sprachfähigkeit, bis die Betroffenen sich im Alltagsleben nicht mehr allein zurecht finden und selbst nahe Verwandte nicht mehr identifizieren können. Spätestens zu diesem Zeitpunkt sind sie vollkommen von der Unterstützung anderer Menschen abhängig.

AWO Pflegeheime für Demenzkranke

Durch gezielten Umgang mit Demenzkranken ist es sehr wohl möglich, in den Verlauf der Krankheit positiv einzugreifen und ihn zu verlangsamen. Die AWO Rheinland hat sich unter anderem eben auf dieses Gebiet spezialisiert und bietet in ihren Pflegeheimen eine ebenso professionelle (z.B. mit dem Pflegemodell für Demenzkranke) wie liebevolle Betreuung. Nicht nur auf geistigen Erhalt und Förderung wird hier Wert gelegt. Mindestens genauso wichtig ist der seelische Zustand der Betroffenen. Sie sollen sich wohl fühlen in ihrer Umgebung und im Umgang mit ihren Betreuern Wärme und Verständnis finden. In einem Pflegeheim für Demenzkranke der AWO können sich die Bewohner in ihrer eigenen Welt frei entfalten und sich dennoch geborgen fühlen.

Sie möchten noch mehr über Pflegeheime für Demenzkranke erfahren? Ein AWO Pflegeheime für Demenzkranke finden Sie auch in Ihrer Nähe! Informieren Sie sich jetzt über die Pflegeheime der AWO Rheinland.

Demenz: Pflege-Tipps für die häusliche Betreuung

Demenzerkrankte Menschen fühlen sich in vertrauter Umgebung am sichersten. Dank häuslicher Pflege können Pflegebedürftige von zu Hause aus betreut werden. Diese Art der Betreuung nehmen aktuell mehr als die Hälfte der Demenzerkrankten in Deutschland in Anspruch. Demenz-Pflege erfordert jedoch von den betreuenden Personen einen bewussten Umgang mit der Krankheit.

Pflege-Tipps für die häusliche Betreuung

Den Menschen sehen

Trotz Verwirrtheit und Gedächtnisverlust bleibt die emotionale Wahrnehmung des Erkrankten bestehen. Achten Sie daher den Menschen, seine Bedürfnisse und Gefühle. Demenz-Pflege erfordert Respekt und Nähe gegenüber dem Erkrankten.

Krankheit akzeptieren

Nehmen Sie den Menschen so, wie er ist. Vermeiden Sie es, den Pflegebedürftigen für sein Verhalten anzuprangern. Akzeptieren Sie die Krankheit und deren Symptome.

Selbstständigkeit bewahren

Kleine oder vertraute Aufgaben helfen die Selbstständigkeit zu fördern. Binden Sie den Erkrankten in Ihren Alltag aktiv ein und geben Sie nur Hilfestellung, falls sie benötigt wird. Ziel ist es dem Pflegebedürftigen so lange wie möglich ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben zu erhalten.

Konflikte vermeiden

Zeigen Sie dem Patienten nicht seine Defizite auf oder zwingen ihn gegen seinen Willen etwas zu tun. Diskussionen oder Streitereien sollten bestmöglich umgangen werden, da Demenzerkrankte ihr Verhalten nur schwer erklären oder rechtfertigen können.

Den Alltag gestalten

Im Alltag helfen kleine Demenz-Pflege-Tipps bewusst mit der Krankheit umzusehen. Nutzen Sie beispielsweise Gedächtnishilfen um vergessliche Momente zu übergehen. Mit plötzlichen Stimmungswechseln sollten Sie taktvoll umgehen und diese ernst nehmen. Eventuelle Entspannungspraktiken können ebenfalls helfen. Orientierungsschwierigkeiten können mit festgelegten Punkten oder speziellen Trainings begegnet werden.

Hilfe bei Demenz-Pflege

Oft haben pflegende Angehörige Fragen zur Demenz-Pflege oder grundsätzliche Unsicherheiten im Umgang mit Menschen mit Demenz. Eine kompetente Anlaufstelle finden Betroffene bei den Demenzberatungsstellen der AWO Rheinland, welche Hilfestellung in Form von Gruppentreffen, Vorträgen oder persönlicher Einzelberatung anbieten.
Bei zunehmendem Schweregrad der Demenzerkrankung stoßen Pflegende oft an ihre körperlichen Grenzen. In diesen Fällen können ambulante Pflegedienste die nötige Unterstützung bieten. Falls die häusliche Demenz-Pflege dem Betreuungsbedarf nicht mehr nachkommen kann, ist es wichtig sich frühzeitig über stationäre Einrichtungen zu informieren. In den Altenheimen der AWO Rheinland werden Demenzerkrankte professionell und liebevoll betreut. Wir gehen auf die individuellen Bedürfnisse unserer Bewohner ein und begegnen Ihnen mit Wärme und Verständnis.

Sie möchten sich über die Altenheime der AWO Rheinland informieren? Finden Sie jetzt das passende Altenheim in Ihrer Nähe und statten Sie uns einen Besuch ab! Wir freuen uns auf Sie.

Die Betreuungsverfügung

Unsere Gesellschaft wird immer älter, nicht nur insgesamt, sondern auch jeder Einzelne von uns. Mit höherem Alter steigt dabei das Risiko, an Demenz zu erkranken und somit nicht mehr selbst über sein Leben bestimmen zu können. In so einem Fall hilft eine Betreuungsverfügung.

Inhalt und Nutzen der Betreuungsverfügung

Mit einer Betreuungsverfügung können Sie festlegen, wen Sie gerne als Betreuer hätten, wenn Sie einmal nicht mehr selbst in der Lage sind, sich um Ihre alltäglichen Angelegenheiten zu kümmern. Auch können Sie dabei Rechte sowie Pflichten Ihres Betreuers regeln und Wünsche bezüglich Ihrer Pflege, Unterbringung und Finanzen äußern, die dann grundsätzlich auch umgesetzt werden müssen.

Abgrenzung zur Vorsorgevollmacht

Eine ähnliche Möglichkeit wie die Betreuungsverfügung bietet die Vorsorgevollmacht, allerdings gibt es wichtige Unterschiede:

Eine Betreuungsverfügung sollte zwar schriftlich vorliegen (Beweisbarkeit Ihres Willens), kann aber auch mündlich erfolgen.
Die Betreuungsverfügung tritt erst (automatisch) in Kraft, wenn es notwendig ist.
Eine Betreuungsverfügung können Sie (mit Einschränkungen in finanziellen Fragen) auch dann noch abgeben, wenn Sie eigentlich nicht mehr geschäftsfähig sind.
Das Betreuungsgericht kontrolliert, ob Ihre Wünsche auch wirklich umgesetzt werden.

Insgesamt ist eine Betreuungsverfügung die bessere Lösung, weil sie flexibler ist und ihre Umsetzung kontrolliert wird.

Einsatz der Betreuungsverfügung

Im Idealfall machen Sie sich Gedanken, welche Bereiche Ihres Lebens Sie regeln möchten, und informieren sich dann über mögliche Optionen. Die für Sie beste Variante halten Sie dann in der Betreuungsverfügung fest. Sie können zum Beispiel festlegen, in welchem Fall Sie in einem Seniorenheim untergebracht werden möchten, das Sie im besten Fall bereits zuvor ausgewählt haben.

Die AWO Rheinland: Ein neues Zuhause finden
Eigentlich ist Pflegebedürftigkeit und Demenz kein Thema, über das gerne nachgedacht wird. Trotzdem sollten Sie für so einen Fall Vorsorge treffen. Die Altenheime der AWO Rheinland bieten Ihnen eine Pflege, bei der auch Wert auf eine zwischenmenschliche Beziehung gelegt wird. Besonders das Pflegemodell für Demenzkranke verkörpert diesen Aspekt der Betreuung, der eine individuelle Behandlung sicherstellt – ganz nach den Wünschen und Bedürfnissen der Bewohner. Überzeugen Sie sich selbst von den Altenheimen der AWO Rheinland und vereinbaren Sie einen Besuchstermin im Seniorenheim Ihrer Wahl!

Ambulante Pflege – professionelle Hilfe zuhause

Viele Menschen wünschen sich, im hohen Alter und auch mit späterer Pflegebedürftigkeit in den gewohnten vier Wänden weiterleben zu können. Aus diesem Grund werden viele Personen von ihren Angehörigen zuhause gepflegt. Pflegende Personen investieren oftmals viel Kraft und Zeit in diese Pflege, für welche sie oft aus beruflichen Gründen oder aufgrund von weit entfernten Wohnorten an ihre Grenzen kommen. In diesem Zusammenhang gibt es die sogenannte ambulante Pflege, die Senioren und Angehörigen hilfsbereit unter die Arme greift.

Welche Leistungen umfasst die ambulante Pflege?

Ambulante Pflege bedeutet, dass der pflegebedürftige Mensch zuhause von einem qualifizierten Kranken- oder Altenpfleger in regelmäßigen Hausbesuchen Hilfe bekommt. Dabei handelt es sich um pflegerische und medizinische Betreuungen oder aber auch hauswirtschaftliche Verrichtungen wie Einkaufen oder Verpflegung durch „Essen auf Rädern“.

Was zeichnet einen professionellen Pflegedienst aus?

Da Senioren täglich auf den Pflegedienst angewiesen sind, sollten sich Interessenten nicht scheuen, den Dienst für ambulante Pflege genauestens unter die Lupe zu nehmen. Ein guter Pflegedienst zeigt eine hohe Service- und Informationsbereitschaft. Er beantwortet Fragen kompetent oder geht auf persönliche Anliegen freundlich und offen ein. Neben Broschüren oder Prospekten, sollten ausführliche Informationen zum Leistungsspektrum, Preisen sowie Leitbild und Pflegemodell auch in einer übersichtlichen, ansprechenden Internetseite zu finden sein.

Daheim die beste Betreuung und Pflege erhalten

Eine breite Vielfalt an Unterstützungsmöglichkeiten für die ambulante Pflege stehen Ihnen bei der AWO Rheinland abrufbereit zur Verfügung. Dabei kümmert sich unser freundliches und qualifiziertes Pflegefachpersonal liebevoll um den uns anvertrauten Menschen. Die Aufgaben beinhalten unter anderem die Unterstützung der Körperhygiene beim Waschen bis hin zu Haushaltsarbeiten wie Einkaufen oder Putzen. Angehörige beziehen wir dabei stets in die Pflege mit ein und unterstützen diese auch in Form einer kompetenten und ausführlichen Beratung. Unsere ambulante Pflegedienste in Rheinland finden Sie in

Alzey-Worms
Weißenthurm/ Neuwied
Rhein-Hunsrück

Wir unterstützen Sie gerne bei der Suche nach einem ambulanten Pflegedienst in Ihrer Nähe.
Über ein persönliches Gespräch würden wir uns sehr freuen. Sie erreichen unsere zuständigen Kreisverbände unter folgenden Kontaktdaten:

AWO Kreisverband Alzey-Worms
Telefon: 0 67 31 / 78 00
E-Mail: awo-alzey@online.de

AWO Kreisverband Neuwied e.V.
Telefon: 02 63 1 / 83 84 – 0
E-Mail: kreisverband@awo-neuwied.de

AWO Kreisverband Rhein-Hunsrück
Telefon: 0 65 43 / 50 03 30
E-Mail: info@awo-rhk.de

Informieren Sie sich jetzt über unsere Angebote zur ambulanten Pflege, oder über unsere Altenheime!