Unsere Betreuungsvereine stehen ehrenamtlichen Betreuer*innen zur Seite und unterstützen bei den vielfältigen Herausforderungen.

Zusätzlich sind wir Kontakt und Beratungsstelle für Ratsuchende sowie für sozial engagierte Menschen, die an einer ehrenamtlichen Tätigkeit interessiert sind.

Die Betreuungsvereine sind anerkannte Einrichtungen nach § 1908 BGB. Mit 18 Betreuungsvereinen sind wir in unserem Bezirksverband nahezu flächendeckend vertreten. Ziel ist es, Sie bei Ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit als gesetzlicher Betreuer zu unterstützen. So bieten wir Ihnen kompetente Ansprechpartner*innen, die Ihnen mit fachkundigem Rat zur Seite stehen.

Die Betreuungsvereine der AWO sind im  AWO Fachverband Betreuung zusammengeschlossen. Dieser ist die Koordinationsstelle für alle Betreuungsvereine im Rheinland und in der Pfalz. Als korporatives Mitglied sind die Bezirksverbände Rheinland und Pfalz an sämtlichen Informations- und Entscheidungsprozessen beteiligt.

Was sind Aufgaben und Stärken unserer Betreuungsvereine?

  • Gewinnung ehrenamtlicher Betreuer und Betreuerinnen
  • Einführung, Beratung, Unterstützung und Fortbildung von Betreuern und Betreuerinnen
  • Ort des Erfahrungsaustauschs zwischen Ehrenamtlichen
  • Informationsstelle zu Vorsorgevollmachten und Betreuungsverfügungen
  • Betreuungsvereine stehen für Qualität bei der Führung der rechtlichen Betreuung
  • Sie verfügen über hoch qualifiziertes Personal, hohe Fachkompetenz und Netzwerke

Sie interessieren sich für ein Ehrenamt als gesetzlicher Betreuer? Bei uns sind Sie richtig!

Eine weitere wichtige Aufgabe unserer Betreuungsvereine ist die Gewinnung von ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen, die zukünftig eine Betreuung führen möchten. Auch Sie möchten sich engagieren? Dann sind Sie herzlich in unserer Beratung willkommen. Als ehrenamtlicher gesetzliche*r Betreuer*in nehmen Sie sich eines bedürftigen Menschen an und unterstützen ihn bei der Bewältigung seines Alltags. Für ihn sind Sie Vermittler*in, Kontaktperson, Organisator*in, Antragsteller*in und Vermögensverwalter*in – alles in einer Person. In der Funktion als Betreuer*in werden Sie von einem Gericht bestellt und damit zum gesetzlichen Vertreter des Betroffenen. Zum Beispiel, wenn ein Mensch aufgrund einer Krankheit oder Behinderung seine Interessen nicht mehr vertreten kann. In erster Linie erfahren ältere Menschen diese Unterstützung. Aber auch jüngere Menschen werden betreut. Allerdings ist ein*e Betreuer*in nicht persönlich für die Pflege am Menschen zuständig, sondern ausschließlich für die Organisation.

Beratungsstelle im Fall einer Entscheidungsunfähigkeit

Falls Sie mit einer Situation konfrontiert werden in denen eine Entscheidungsunfähigkeit vorliegt, ist gute Beratung wichtig. Ihr Betreuungsverein informiert Sie über Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung. Diese Leistung ist für Sie kostenfrei. In unseren Teams werden Sie von praxiserfahrenen Fachkräften beraten, die sich in allen Themen der gesetzlichen Betreuung auskennt. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Die AWO ist gerne für Sie da!